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Abschaffung der kalten Progression: Über 310.000 Menschen im Hausruckviertel profitieren

Martina Ebner, 13.10.2022 15:59

BEZIRK VÖCKLABRUCK. „Viele Regierungen haben es versprochen, wenige haben es probiert, wir haben es geschafft“, zeigen sich die Hausruckviertler ÖVP-Abgeordneten Klaus Lindinger und Laurenz Pöttinger einig mit Finanzminister Magnus Brunner. Die Abschaffung der Kalten Progression wurde in dieser Woche mit den Stimmen von ÖVP, Grünen und FPÖ im Nationalrat beschlossen.  

Laurenz Pöttinger, Finanzminister Magnus Brunner und Klaus Lindinger im Plenum des Nationalrates (Foto: privat)

Lindinger und Pöttinger haben sich auch im Budgetausschuss des Nationalrates dafür eingesetzt. „Schluss mit der schleichenden Steuererhöhung! Wir entlasten in Zeiten hoher Inflation die Menschen nachhaltig“, begrüßen die beiden diesen strukturellen und dauerhaften Eingriff ins Steuersystem. Von der Abschaffung der Kalten Progression profitieren Menschen, die lohn- und einkommensteuerpflichtig sind. Das sind Arbeitnehmer, Unternehmer und Pensionisten. Das Entlastungsvolumen bis 2026 beträgt 20 Milliarden Euro.

Mehr als 177.000 Menschen in den Bezirken Wels-Land und Vöcklabruck profitieren

Für Klaus Lindinger ist es wichtig, „dass den Menschen, die mit ihrer Steuerleistung den Staat aufrechterhalten, wieder mehr Geld zum Leben übrig bleibt. In Zeiten von Teuerungen braucht es diesen mutigen Schritt der Entlastung!“ In den beiden Bezirken Wels-Land und Vöcklabruck profitieren von der Abschaffung der Kalten Progression mehr als 177.000 Menschen. Wenn man auch noch die Stadt Wels dazu nimmt, sind es über 220.000 Steuerzahler. Laurenz Pöttinger begrüßt, dass künftig die Einkommenstarife automatisch zu zwei Drittel an die Teuerung angepasst werden. „Aber auch das andere Drittel wird den Erwerbstätigen zurückgegeben und zwar in erster Linie jenen mit kleineren und mittleren Einkommen“, so Pöttinger. „Mehr Lohn, aber nicht mehr Steuern“ – dieses Motto gilt ab kommenden Jahr für rund 85.000 Menschen in den Bezirken Grieskirchen und Eferding.


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