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FRANKENBURG. Hohe Belastungen durch Sozialhilfeverband und Krankenanstalten und zusätzlich Zinsen und Rückzahlung für das neue Schulzentrum stellten für die Frankenburger Finanzabteilung eine große Herausforderung dar. Dennoch konnte für 2023 ein ausgeglichener Budgetvoranschlag vorgelegt werden.

Vl.: Leiter der Finanzabteilung, Wolfgang Preiner, mit Bürgermeister Norbert Weber und Amtsleiterin Elfriede Hollnbuchner (Foto: Gemeinde)

Der Voranschlag für 2023 wurde in der 5.300-Einwohner-Gemeinde mit 15,923.600 Euro berechnet. Besonders stark wirken sich die Zinserhöhungen beim Schulbaudarlehen aus. In Frankenburg wurde ja im Herbst das neue Schulzentrum mit Kosten von 14,3 Millionen Euro fertiggestellt und ab jetzt beginnt auch die Rückzahlung. „Das Projekt Kindergartenerweiterung wurde abgeschlossen und ein neuer Lkw steht für den Winterdienst bereit“, fasst Bürgermeister Norbert Weber weitere Anschaffungen zusammen: „Für rund eine halbe Million Euro wurden auch Straßen saniert“.

Zahlreiche Projekte in Planung

Zu den großen Ausgaben 2023 zählen der Beitrag für den Sozialhilfeverband mit 1,7 Millionen und der Beitrag für die Krankenanstalten mit 1,6 Millionen Euro. Die Lohnerhöhung der Bediensteten mit 7,4 Prozent ist zu tragen. Im Frankenburger Finanzplan sind Ausgaben für ein neues Rot-Kreuz-Fahrzeug vorgesehen und mittelfristig schlagen sich der Neubau des Feuerwehrhauses in Badstuben ebenso zu Buche, wie der Grundankauf für ein neues Altstoffsammelzentrum. Der Abriss der alten Volksschule und das Straßenbauprojekt Zipfer Straße sind in Planung.

„Positiv wirkt sich aus, dass die Ertragsanteile aufgrund der höheren Steuereinnahmen des Bundes gestiegen sind“, stellt Wolfgang Preiner, der Leiter der Frankenburger Finanzabteilung fest. Er freut sich, dass sich die Einnahmen aus der Kommunalsteuer ebenfalls gut entwickelt haben.

Die Energiepreise sind auch für die Marktgemeinde Frankenburg zum Teil schon höher geworden. So wurde die Nahwärme um 30 Prozent teurer, die alle öffentlichen Gebäude versorgt. Amtsleiterin Elfriede Hollnbuchner erklärt, dass die Gemeinde beim Strompreis noch einen sehr günstigen Vertrag bis Ende 2023 hat.


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