Suche


Weitere Angebote

Sociale Medien

Kontakt

SCHWANENSTADT. Der zweite Großspeicherpark ging beim KWG Wasserkraftwerk Kaufing in Betrieb. Mit der zukunftsweisenden Kombination von modernster Batteriespeichertechnologie mit bewährter Wasserkraft treibt KWG die regionale Energiewende voran.

v.r.: KWG-Geschäftsführer Peter J. Zehetner, Obmann Michael Stiefmüller und Projektleiter Andreas Schenk präsentieren den zweiten KWG-Speicherpark beim Kraftwerk Kaufing. (Foto: KWG)

„Wir freuen uns, dass wir bereits wenige Monate nach der Inbetriebnahme unseres ersten Speicherparks mit großen Batteriespeichern, unseren zweiten eröffnen. Dieser umfasst 1 MWh Speicherkapazität mit einer maximalen Lade-/Entladeleistung von 500 kW,“ zeigt sich Peter J. Zehetner, Geschäftsführer bei KWG, erfreut über die gelungene Installation. Somit betreibt KWG mittlerweile bereits Batteriespeicher mit einer Gesamtkapazität von 3,2 MWh an drei verschiedenen Standorten.

Gerade im Frühling und Sommer ist durch die Vielzahl an PV-Anlagen tagsüber regelmäßig viel zu viel Strom im System, der eigentlich nicht genutzt werden kann. Zu dieser Zeit kann KWG die eigenen Batteriespeicher aus den Wasserkraftwerken laden und die Leistung zu einem späteren Zeitpunkt wieder abgeben. „Wir können aktuell 25 bis 50 Prozent unserer Wasserkrafterzeugung für zwei bis vier Stunden zwischenspeichern. Das ist für das Energiesystem insgesamt, aber auch für das Stromnetz sehr nützlich“, erklärt Peter J. Zehetner die grundsätzliche Betriebsweise.

Speicher mit Potential

Batteriespeicher in dieser Dimension sind in Österreich noch die absolute Ausnahme, weil die Rahmenbedingungen dafür im Moment ungünstig sind. KWG unterstreicht einmal mehr, dass man auch als kleiner Energieversorger eine große Vorreiterrolle einnehmen kann. Geschäftsführer Zehetner zur Motivation für diese Projekte: „Als Energieversorger tragen wir eine große Verantwortung. Um dieser Verantwortung gerecht zu werden, braucht es eine gute Portion Mut und Umsetzungsstärke. Als Unternehmen mit einer über 100-jähriger Geschichte war es uns schon immer wichtig Trends voller Energie zu gestalten. Auch oder gerade, wenn die Rahmenbedingungen dafür schwierig sind.“

„Als Genossenschaft leisten wir unseren Beitrag zur regionalen Energiewende aus Überzeugung, weil wir wissen, dass innovative Technologien und regionale Verantwortung Hand in Hand gehen müssen, um eine nachhaltige Energiezukunft zu gestalten,“ erläutert KWG Genossenschafts-Obmann Michael Stiefmüller.


Kommentare sind nur für eingeloggte User verfügbar.

Jetzt anmelden


Weitere Beiträge

Vom Krisenmodus zur Neuaufstellung in Vöcklabruck

Vom Krisenmodus zur Neuaufstellung in Vöcklabruck

VÖCKLABRUCK. Nach 18 intensiven Monaten zieht Daniel Leitner, Geschäftsführer der städtischen Gesellschaften, Bilanz. Im Mittelpunkt standen ...

Tips - total regionalEmma Salveter
Fußball und Wirtschaft spielten in Rüstorf einen Doppelpaß

Fußball und Wirtschaft spielten in Rüstorf einen Doppelpaß

RÜSTORF. Zur Saisoneröffnung der 2. Klasse Süd trafen sich beim Spiel ATSV Rüstorf gegen Grünau/Pettenbach 1b die regionale Wirtschaft und ...

Tips - total regionalWolfgang Macherhammer
Wellen aus Glas - Seele Schörfling baute in Brisbane Australien

Wellen aus Glas - Seele Schörfling baute in Brisbane Australien

SCHÖRFLING/A. Mit dem Glasshouse Theatre im Queensland Performing Arts Centre (QPAC) in Brisbane realisierte der Fassadenspezialist seele aus ...

Tips - total regionalWolfgang Macherhammer
Hotel Lexenhof am Attersee – Wo Geschichte, Natur und Gastfreundschaft aufeinandertreffen

Hotel Lexenhof am Attersee – Wo Geschichte, Natur und Gastfreundschaft aufeinandertreffen

NUSSDORF AM ATTERSEE. Der Attersee zählt zu den schönsten Seen Österreichs und begeistert jedes Jahr Erholungssuchende, Aktivurlauber und ...

Tips - total regionalAnzeige
Bezirk Vöcklabruck soll Vorreiter der Energiewende werden

Bezirk Vöcklabruck soll Vorreiter der Energiewende werden

BEZIRK VÖCKLABRUCK. Bei einem Besuch mehrerer Energieprojekte im Bezirk informierten sich SPÖ-Landesrat Martin Winkler und Vöcklabrucks Bürgermeister ...

Tips - total regionalEmma Salveter
Gutes Hören muss man nicht sehen

Gutes Hören muss man nicht sehen

ST. GEORGEN IM ATTERGAU. Signia bringt das kleinste wiederaufladbare Hörgerät der Welt auf den Markt.

Tips - total regionalAnzeige
Weitere Beiträge