LENZING/A. An die 50 Vertreter der lokalen Wirtschaft waren der Einladung zum ersten Wirtschaftsempfang der Stadtgemeinde Lenzing an der Ager in das Hotel „Das Zeit“ gefolgt. Neben dem regen Informationsaustausch untereinander war das Referat von Staatssekretär Sepp Schellhorn (Neos) ein Höhepunkt des Abends.

Bürgermeister Rudolf Vogtenhuber (SPÖ) sprach mit Verweis auf den erstmaligen Empfang auch von einem Dankeschön an alle Betriebe. 259 Arbeitsstätten gab es 2024 in der Stadtgemeinde - vom Ein-Mann-Betrieb bis zum großen, internationalen Player. In diesen Betrieben waren 5.660 Personen beschäftigt, bei einer Haupteinwohnerzahl von 5.315 in Lenzing. Die Stadtgemeinde Lenzing liegt mit der sich daraus ergebenden Abgabeneinnahmenquote von 16 Mio. Euro an 113. Stelle der 2.100 Gemeinden in Österreich. Als Gemeinde versuche man natürlich, die Wirtschaft nach Kräften zu unterstützen. Vogtenhuber regt an, mit dem vor 25 Jahren gegründeten „Wirtschaftsforum Lenzing“ neu durchzustarten. Nicht zuletzt sei auch die 2025 erfolgte und sehr gut angenommene Stadterhebung der erfolgreichen Entwicklung der lokalen Wirtschaft zu verdanken.
Der Staatssekretär für Deregulierung, Sepp Schellhorn, war dankbar für die Einladung zum Wirtschaftsempfang. „Ich will schauen, wo die Problemzonen der heimischen Unternehmen sind. Auch spüren Gemeinden als erste, wenn Arbeitsplätze verloren gehen. Es geht mir darum, zu erfahren, was die Unternehmen bewegt. Und es geht um's Zuhören und den Gewinn von Inputs.“ Entbürokratisierung sei auch Harmonisierung und es sei wichtig, Rechtssicherheit zu schaffen. Dazu nannte der Politiker ein Beispiel: Während es in Österreich bei der E-Mobilität 43 Förderstellen gebe, komme Deutschland mit gerade einmal drei aus. „Für jedes neue Gesetz, müssen zwei gestrichen werden, Das soll von meiner Arbeit bleiben“, lautet der markige Ansatz Schellhorns.


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