Die Kinderpolizisten auf Spurensuche
VORCHDORF. In den dritten und vierten Klassen der Volksschule Vorchdorf wurden 120 Schüler als Kinderpolizisten ausgebildet.

Zwei Polizistinnen und sechs Polizisten der Kinderpolizei (KIPO) schulten unter der Leitung von Abteilungsinspektor Harald Kaiser im Turnsaal der Volksschule die angehenden Kinderpolizisten. Spuren sichern mit „Inspektor Spürnase“, die Fahrzeuge der Polizei besichtigen, in einem Vortrag alles über die Polizeiarbeit lernen und die Polizeidiensthunde einmal hautnah erleben – bei diesem Stationsbetrieb verging die Zeit für die 120 Kinder der sechs Klassen sehr schnell. Bezirksinspektor Christian Moser von der Polizeiinspektion Hallstatt erklärte die verschiedenen Spuren, die Täter hinterlassen, und warum es für die Polizei wichtig ist, diese zu sichern. Dabei durften die Kinder auch ihren eigenen Fingerabdruck auf einem Lesezeichen nach Hause mitnehmen. In einem „echten“ Polizeiauto mit Blaulicht und Folgetonhorn zu sitzen, war für viele Dritt- und Viertklässler eine neue Erfahrung. „Das Auto sieht ja eigentlich von innen so aus wie unser Auto“, meint eine Schülerin. „Aber innen sieht es doch ganz anders aus“, sagt Bezirksinspektor Josef Thaler von der Polizeiinspektion Wels-Sonderdienste. „Vor allem das Funkgerät einmal in die eigenen Hände nehmen zu dürfen, war für viele Kinder sehr spannend“, sagt Thaler. Bei einem kurzen Vortrag über die Polizeiarbeit lernten die Kinder nicht nur was geschieht, wenn man den Notruf 133 wählt, sondern auch wie man ein Polizist werden kann. Die Polizeidiensthunde „Hexe“ und „Exodus“ der Gruppeninspektoren Norbert Englbrecht-Dießlbacher und Albert Koch-Pöschko begeisterten die Kinder.
Bürgermeister Gunter Schimpl, Harald Kaiser und Direktorin Michaela Ohler wurden die Dienstausweise an die 120 neuen Kinderpolizisten übergeben.


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