Brand in Bernhardschlag: Ursache unbekannt
VORDERWEISSENBACH. In den Morgenstunden des 24. Juni waren insgesamt 14 Feuerwehren bei einem Großbrand eines landwirtschaftlichen Objekts in Bernhardschlag (Gemeinde Vorderweißenbach) im Einsatz. Die Ursache für den Brand, bei dem der Wirtschaftstrakt bis auf die Grundmauern niederbrannte, ist nach wie vor nicht geklärt.

Bernhard Hartl, Einsatzleiter der Feuerwehr Bernhardschlag, war es, der nach der Lageerkundung um 6 Uhr früh die Alarmstufe 2 auslöste und damit die Hilfe weiterer Feuerwehren anforderte. Als Herausforderung stellte sich bei dem Brand vor allem die Versorgung mit Löschwasser dar: dieses musste teilweise über kilometerlange Wegstrecken zu der Brandstelle gebracht werden.
Unterstützt wurden die Löscharbeiten durch eine Teleskopmastbühne von der Feuerwehr Zwettl an der Rodl und durch ein Atemschutzfahrzeug der Feuerwehr St. Peter am Wimberg. Vor Ort anwesend waren auch Bezirks-Feuerwehrkommandant Johannes Enzenhofer und Abschnitts-Feuerwehrkommandant Karlheinz Pillinger ebenso wie Bürgermeister Leopold Gartner.
Insgesamt waren 14 Feuerwehren - und damit 160 Einsatzkräfte - aus Afiesl, Altenschlag, Ameschlag/L., Bad Leonfelden, Bernhardschlag, Laimbach, Piberschlag, Schönegg, St. Peter/W., Stiftung/L., Traberg, Vorderweißenbach, Waldschlag und Zwettl/Rodl im Einsatz. Auch das Rote Kreuz und die Polizei waren vor Ort.
Tiere in Sicherheit
Während der Wirtschaftstrakt bis auf die Grundmauern abbrannte, konnte das Wohngebäude bei dem umfassenden Löscheinsatz vor den Flammen geschützt werden. Die im Stall befindlichen Tiere konnten vom Hausbesitzer in Sicherheit gebracht werden. Verletzte gab es keine.
Abgehaltene Großübung als Hilfe
Bei dem Einsatz als besonders hilfreich zeigte sich eine im vergangenen Jahr abgehaltene Großübung. Bei dieser wurde nämlich ein ähnliches Szenario bei einem der Nachbarsobjekte geübt.


Kommentare sind nur für eingeloggte User verfügbar.
Jetzt anmelden