Vorderweißenbacherin schrieb Buch über die Zither
VORDERWEISSENBACH. Karin Mitter will die Zither wieder neu aufleben lassen. Die wissenschaftliche Arbeit der 23-jährigen Vorderweißenbacherin wurde als Buch herausgegeben.

„Die Zitherszene in Oberösterreich einst und heute“ heißt das Buch der Zitherlehrerin. Sie hat ein pädagogisches Studium an der Anton Bruckner Universität mit der gleichnamigen Bacherlorarbeit im März abgeschlossen. Ein Münchner Verlag war von der Arbeit so begeistert, dass dieser daraus ein Buch machte. Mitter spielt bereits seit ihrem siebten Lebensjahr Zither. „Meine Mutter hat das Instrument gespielt und ich war von dem Klang begeistert“, erzählt Mitter. Ihre Begeisterung für die Musik gibt sie als Musikschullehrerin an junge Menschen weiter. „Die Zither ist ein sehr vielseitiges Instrument.“ Früher wurde hauptsächlich Volksmusik damit gespielt. Heute wird auch moderne Musik damit gemacht und die Zither wird auch als Konzert- und Soloinstrument und auch im Orchester eingesetzt. „Die Schüler sind vor allem immer begeistert, wenn sie aktuelle Hits auf der Zither lernen.“ Mitter selbst spielt gerne schwedische und irische Arrangements, spanische Musik und auch Volksmusik „weil das einfach dazu gehört“. Mit zehn Jahren wurde sie mit dem „Prima la musica“-Preis ausgezeichnet. „Die Zither ist wieder im Kommen. Das tolle ist, man kann sie überall einsetzen“, erklärt die junge Musikerin, die vor kurzem das erste Mal Mutter geworden ist. Neben der Zither spielt sie auch noch Klavier, Hackbrett, Orgel und singt im Kirchenchor. In ihrer Freizeit arbeitet sie auch gerne auf dem landwirtschaftlichen Betrieb ihres Partners.


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