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Waldviertler Vorlesungen: Digitalisierung stand in der HAK Waidhofen im Mittelpunkt

Daniel Schmidt, 21.04.2018 12:57

WAIDHOFEN/THAYA. In Kooperation mit der IMC FH Krems, der Donau-Universität Krems und dem Wirtschaftsforum Waldviertel lud die WALDVIERTEL AKADEMIE am Dienstag, 17. April in die BHAK/BHAS Waidhofen zum Vortrag „Digitalisierung! Wie sie unser Leben beeinflussen wird“. Das Interesse an den Ausführungen von Roger Hage, Studiengangsleiter „Digital Business Innovation & Transformation“ an der IMC FH Krems war sehr groß. 

V.l.: Roland Senk (Direktor BG/BRG Waidhofen/Thaya), Rudolf Mayer (Direktor BHAK/BHAS Waidhofen/Thaya), Martina Dorfinger (Bildungsberaterin BHAK/BHAS Waidhofen/Thaya), Roger Hage (IMC FH Krems), Ernst Wurz (Vorsitzender WALDVIERTEL AKADEMIE) und Christof Kastner (Obmann Wirtschaftsforum Waldviertel)

Einleitend berichtete Martina Dorfinger, Bildungsberaterin an der BHAK/BHAS Waidhofen/Thaya, über die neuen Wirtschaftsakademien Waldviertel und den Waidhofen-Schwerpunkt „digBiz“. „Unsere Schüler lernen Wirtschaft zu verstehen“, so Dorfinger, „wir bieten eine Kombination aus technischer und wirtschaftlicher Ausbildung.“

„Es gibt sehr viel Hype und Übertreibung beim Thema Digitalisierung“, so Hage, der aber auch klarstellte: „Die Digitalisierung bietet mehr Chancen als Herausforderungen“. Der Experte klärte auch über die Digitale Transformation auf, die aus dem Homo Digitalis, den Gamechangern und der dazugehörigen Technologie bestehe. „Die digitale Transformation ist nicht mehr zu stoppen, weil wir es so wollen“, so Hage. Durch die Digitalisierung entstehen auch neue Geschäftsmodelle, die bewährte Systeme auf den Kopf stellen, wie zum Beispiel airBnB oder Uber.

Internet der Dinge

Ein wichtiger Bestandteil der Digitalisierung seien auch das Internet of Things und Künstliche Intelligenz. „Es passiert alles vollautomatisiert. Der Kühlschrank kann zum Beispiel direkt Lebensmittel, die zu Ende gehen, im Supermarkt nachbestellen“, so Hage.

Hage selbst sieht die Digitalisierung auch als Chance, große Probleme zu lösen, vor allem im Gesundheitswesen, dem Tourismus und der Landwirtschaft. „Es braucht kreative Menschen, die rational denken können“, so Hage abschließend, „man kann keine neue Sachen erfinden, wenn man keine Fehler macht.“

„Die engagierte Diskussion nach dem Vortrag hat gezeigt, welch zentrales Thema Digitalisierung ist“, so WALDVIERTEL AKADEMIE-Vorsitzender Ernst Wurz nach der Veranstaltung, „Roger Hage hat aufgezeigt, wie und in welchen Bereichen die Chancen von Arbeitnehmern, Bürgern und Jugendlichen, von Betrieben und Schulen, genutzt werden können.“


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