Protestempfang bei Kickl-Wahlkampftour in Waidhofen/Ybbs
WAIDHOFEN/YBBS. Am Samstag,21. September laden engagierte Waidhofner zur Veranstaltung „Waidhofen stellt sich quer – Wir sind mehr“. Die Veranstaltung sieht sich als klares Zeichen für Toleranz,Offenheit und Solidarität und empfängt damit Herbert Kickl (FPÖ), der am Nachmittag dort die Abschlusskundgebung seiner Wahlkampf-Radtour plant.

WaidhofenanderYbbs setzt sich am Wochenende laut und stark gegen den Rechtsruck in unserer Gesellschaft ein. Dazu veranstalten engagierte Bürger ab 13.30 Uhr eine friedliche Gegenveranstaltung zu Herbert Kickls Wahlkampf-Radtour, die am Vormittag in Garsten beginnt und am Nachmittag am Oberen Stadtplatz in Waidhofen mit einer Abschlussveranstaltung enden soll.
169 'Einzelfälle“
„Toleranz, Offenheit, Solidarität und ein gemeinsames Miteinander: Das sind die Grundlagen einer offenen und funktionierenden Gesellschaft. In der Politik von Herbert Kickl und der FPÖ finden diese Werte keinen Platz. Rechte Hetze, Intoleranz, Rassismus und demokratiegefährdende Ideen sind nur einige der unzähligen Eigenschaften, die die FPÖ vertritt und bei Kritik als „Einzelfälle“ von sich abstreift. 169 dieser „Einzelfälle“ zeigen deutlich, Herbert Kickl und die rechtsradikale Politik der FPÖ haben keinen Platz in unserem Waidhofen“, so die Veranstalterinnen. Diese Gründe bringen am kommenden Samstag viele Bürger auf die Straße. Innerhalb der ersten fünf Stunden zeigten bereits 300 Leute via Facebook Interesse an der Veranstaltung.
Offenes Miteinander und Zusammenhalt in der Gesellschaft
Mit Musik und Transparenten setzen sie am Samstag ein Zeichen für ein offenes Miteinander und Zusammenhalt in der Gesellschaft. Die menschenverachtende Politik, für die die FPÖ und vor allem Herbert Kickl steht, wird in Waidhofen an der Ybbs nicht leise und kommentarlos akzeptiert.
Keinerlei parteipolitischer Hintergrund
Die Veranstaltung in der Waidhofner Innenstadt hat keinen parteipolitischen Hintergrund. Was Teilnehmer verbindet, ist das Bedürfnis gegen den Rechtsruck in der Gesellschaft laut zu werden und für demokratische Werte einzustehen.


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