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WAIDHOFEN/YBBS.Am Samstag, 8. Februar, findet der 11. Klimaprotest statt. Treffpunkt ist wie gewohnt um 11.15 Uhr am Viaduktparkplatz, die Abschlusskundgebung findet beim Forellenbrunnen statt. Ins Zentrum des diesmaligen Protests stellen die Organisatoren ihre Forderung nach einer Wirtschaft ohne Wachstumszwang sowie der ausreichenden Finanzierung von Forschungsprogrammen, die untersuchen, wie dieser Umstieg möglichst sozial verträglich gestaltet werden kann.

Beim 10. Klimaprotest trafen sich die Tiere zur Konferenz. Foto: Karl PIaty sen.
Beim 10. Klimaprotest trafen sich die Tiere zur Konferenz. Foto: Karl PIaty sen.

„In einem begrenzten System kann nichts unendlich Wachsen. Das gilt natürlich auch für die Erde. Ein Blick in die Vergangenheit zeigt, dass trotz aller technischen Neuerungen der Gesamtenergieverbrauch in Österreich beziehungsweise der Welt in Jahren mit Wirtschaftswachstum gestiegen ist. Die Klimakrise ist ein klares Symptom für die Übernutzung unseres Lebensraums. Aber nicht nur die Klimakrise, auch die zunehmende Versiegelung von Flächen, das Artensterben oder der Rückgang der Süßwasserreserven zeigen ganz klar: Es braucht ein Ende des Wachstums!“, so Klimaprotest-Organisator und Wirtschaft 2050- Mitgründer Raphael Kößl.

Nebenfach Postwachstumsökonomie

Anstatt ausschließlich Symptome eines in seinen Grundfesten nicht-nachhaltigen Systems zu bekämpfen, brauche es eine grundsätzliche Neuorientierung. „Wir müssen schnell und viel Geld in eine Forschung investieren, die sich damit befasst, wie eine nicht auf Wachstum angewiesene Wirtschaft aussehen kann und wie wir aus dem gegenwärtigen Hamsterrad unter möglichst geringen Schäden für unser Gemeinwohl aussteigen können. Postwachstumsökonomie muss vom Nebenfach zum Hauptforschungsgebiet in Österreich und Europa werden!“, fordert Elisabeth Austaller.

Handeln: Jetzt! 

Die Klimakrise sei nur zu lösen, wenn sich auch das Wirtschaftssystem grundlegend ändere. Damit das mittelfristig möglich werden kann, müsse man die Diskussion darüber schon jetzt in die Breite führen. „Wir wissen, dass sich das Thema anfangs trocken anhört. Wenn man sich aber näher mit der Thematik beschäftigt, dann merkt man ganz schnell, dass es der Zentralschlüssel für eine klimagerechte Gesellschaft ist!“, motiviert Georg Wagner alle zum Kommen. „Wir wollen Rückenwind sein, damit die Bundesregierung rasche und wirksame Klimaschutzmaßnahmen umsetzt. Es gibt keinen Planeten B, wir müssen jetzt handeln!“, so die Klimaprotest-Organisatoren unisono.“

Samstag, 8. Februar 2020

Treffpunkt: 11.15 Uhr beim Viaduktparkplatz, Abmarsch 11.30 Uhr


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