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WAIDHOFEN/YBBS. Der Film „Rettet das Dorf“ ist noch am Samstag/Sonntag, 14./15. und Donnerstag, 19. März, in der Filmbühne Waidhofen zu sehen.

Bürgermeister Werner Krammer, Matthias Hönickl, Teresa Distelberger und Josef Kogler diskutierten und stellten sich in der Filmbühne Waidhofen den Fragen des Publikums. Foto: Stadt Waidhofen

Die Premiere von „Rettet das Dorf“ lief am 6. März im Kino in Waidhofen über die Leinwand. Der Film, der den Zuschauer mitnimmt auf eine Reise durch verschiedene Ortschaften Österreichs, zeigt immer kleiner werdende Dörfer, aber auch Perspektiven und Potenziale. Er erzählt von Menschen, die mit ihren Ideen zu einer Entwicklung beitragen, die das Dorf weiterleben lässt: „Es braucht nur zwei, drei Menschen, die brennen für eine Sache. Und die muss man auch lassen!“

Anregung zum Tun

Während des Films lernte Teresa Distelberger viele verschiedene Menschen kennen, aus über 100 Stunden Filmmaterial wurden 76 Minuten auf der Kinoleinwand. Mit einer großen Portion Neugier und Offenheit ging Teresa Distelberger auf die Menschen zu und möchte gerade jene zeigen, die es anders machen. So soll auch der Film anregen, Dinge in die Hand zu nehmen und selbst zu gestalten. Nach dem Film stellten sich Regisseurin Teresa Distelberger, Bürgermeister Werner Krammer und die Dorferneuerungsobmänner Josef Kogler (Windhag) und Matthias Hönickl (Konradsheim) den Fragen von Moderator Johann Stixenberger und des Publikums.

Leben am Land – ein Miteinander

„Wir haben das Glück in einer Region eingebettet zu sein, in der es Arbeitsplätze gibt, deswegen sind wir auch noch hier“, ist Josef Kogler sicher. Gerade in den Dörfern Waidhofens ist das Miteinander sehr ausgeprägt, was gerade auch die Lebensqualität am Land ausmacht, unterstreichen die Dorfernerneuerungsobmänner. Eine Stadt, in der das Anpacken großen Stellenwert hat – dies schätzt vor allem auch Werner Krammer. Man müsse sich eben auch trauen, neue Wege zu gehen. „Auch unsere Stadt steht vor Herausforderungen. Aber wir feilen in der ganzen Region an gemeinsamen Lösungen und sind bereit, uns in Kooperation weiterzuentwickeln.“ Wirtschaftliche Beispiele dafür sind etwa der interkommunale Wirtschaftspark – nachgedacht wird aber auch über interkommunale Wohnformen.


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