Gefiederte Gäste am Futterhaus
WAIDHOFEN/YBBS. Am Dienstag, 12. November, lädt „Natur im Garten“-Experte Bernhard Haidler zum kostenlosen Vortrag ins Offene Rathaus.

Im Winter macht es großen Spaß, Vögel am Futterhäuschen zu beobachten. Jung und Alt werden durch das rege Treiben vor dem Fenster zur Naturbeobachtung angeregt. Daraus resultiert häufig ein weiteres Engagement und Beschäftigung mit der Natur – ein wichtiges Argument für die Winterfütterung! Mit der Winterfütterung wird den gefiederten Freunden aber leider manchmal mehr geschadet als geholfen. Futterhäuschen, in denen die Sämereien offen herumliegen, werden leicht mit Kot verunreinigt. Krankheiten können so nur allzu leicht übertragen werden! Deshalb sollte man nur Futtersilos oder Fettringe beziehungsweise Meisenknödel oder Ähnliches verwenden.
Infos zur Winterfütterung
Informationen zur naturnahen Gartengestaltung und Winterfütterung erhalten die Besucher beim Vortrag „Gäste am Futterhaus“. Außerdem werden bei diesem Vortrag zahlreiche Besucher der Futterhäuschen in Bild und Ton vorgestellt.
Wesentlich: die Gartengestaltung
Mit einer naturnahen Gartengestaltung kann man Singvögel ohnedies viel besser und nachhaltiger helfen als mit einer Winterfütterung. Heimische Sträucher etwa (Holunder, Heckenrose ...) bieten neben wichtigen Nistmöglichkeiten auch noch zahlreiche Früchte und damit eine natürliche Nahrungsquelle für die Vögel. Im Frühling locken ihre Blüten jede Menge Insekten an – eine wichtige Nahrungsgrundlage für Rotkehlchen und andere insektenfressende Vögel. In einem reich strukturierten Garten mit heimischen Sträuchern, Blumenwiesen, Obstbäumen und einem „wilden Eck“ mit „Unkräutern“, finden viele Vogelarten das ganze Jahr über einen geeigneten Lebensraum und genug Nahrung vor.


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