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WAIDHOFEN/YBBS. Unkomplizierter Zugang zu Mobilität soll in Zukunft für alle Bevölkerungsgruppen im Ybbstal sichergestellt werden. An diesem Plan arbeitet derzeit die Mobilitätszentrale Mostviertel und sieht dafür sogenannte „ISTmobil“-Sammeltaxis vor, die per App, aber auch telefonisch bestellt werden könnten.

Die Stadt Waidhofen wird sich an der Konzepterstellung „ISTmobil“ Ötscher Ybbstal beteiligen
Die Stadt Waidhofen wird sich an der Konzepterstellung „ISTmobil“ Ötscher Ybbstal beteiligen

 “Die örtliche Grundversorgung mit Öffentlichem Verkehr ist in unserer Region gut. Trotzdem gibt es Lücken wie Zeitrandlagen, Taktlücken, periphere Orte, geringe Siedlungsdichte oder auch saisonal bedingt“, erklärte Karin Schildberger (Mobilitätszentrale Mostviertel). Vor allem in Gebieten, wo es keinen Öffentlichen Verkehr gibt, könnten diese Taxis zum Einsatz kommen. Karin Schildberger präsentierte diesen Plan in der vergangenen Gemeinderatssitzung.

Bedarfsorientierte Lösung wird geprüft 

Dazu beauftragen die beteiligten Gemeinden nun die Erstellung eines Konzepts – auch Waidhofen wird daran mitwirken.  Und so könnte die bedarfsorientierte Mobilitätslösung vereinfacht aussehen: Es könnte einzelne „ISTmobil“-Sammelpunkte geben, die von den Taxis bei Bedarf angefahren werden. Ein Anruf genügt, es kann aber auch online oder über eine spezielle App gebucht werden. Die Bezahlung erfolgt bar oder über eine mobilCard. Das geplante Konzept beinhaltet die Wünsche und Anregungen aus jeder Region. In erster Linie soll die Alltagsmobilität für alle gewährleistet sein. In Waidhofen könnten die Sammeltaxis jene Gebiete anfahren, die nicht durch den Citybus abgedeckt sind. „Zum Beispiel haben wir an Samstagen das Problem, dass der Öffentliche Verkehr in bestimmten Gebieten fehlt. Wir lösen das derzeit mit dem „WYLI“, einem Sammeltaxi, das mit ehrenamtlichen Fahrern vor allem Transporte aus dem Ortsteil Raifberg ins Stadtzentrum übernimmt. Für uns macht es auf jeden Fall Sinn, sich diesem überregionalen Projekt anzuschließen. Für eine mögliche Umsetzung sollen lokale Taxiunternehmen zum Einsatz kommen „, betonte WVP-Bürgermeister Werner Krammer. 


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