FPÖ-Familiensprecherin im Parlment
BEZIRK. In der neuen Gesetzgebungsperiode des Nationalrates hat FPÖ-Abgeordnete und Amstettner Bezirksparteiobfrau Edith Mühlberghuber das Amt der Familiensprecherin der Freiheitlichen Fraktion im Parlament inne.

Übernommen hat sie dieses von Anneliese Kitzmüller, die nun als dritte Präsidentin des österreichischen Nationalrates fungiert. „Ich freue mich sehr auf die neue Herausforderung und werde mich meiner neuen Aufgabe mit vollem Engagement und Herzen widmen“, so Mühlberghuber. Die Haidershofnerin ist zudem auch Mitglied in den Ausschüssen für Familie und Jugend, Gleichbehandlung, Petitionen und Bürgerinitiativen sowie dem Volksanwaltschaftsausschuss.
Familien sind Fundament
„Familien sind das Fundament unserer Gesellschaft. Ich will daher dafür Sorge tragen, dass ihre Leistungen finanziell und ideell Anerkennung finden“, sagte die Abgeordnete. Erster Schritt in diese Richtung sei der „Familienbonus Plus“, eine jährliche Reduktion der Lohnsteuer um bis zu 1500 Euro pro Kind. „Mit der europarechtskonformen Indexierung der Familienbeihilfe, einer Anpassung an die Lebenshaltungskosten im jeweiligen EU-Staat, konnte die FPÖ ebenfalls einen Meilenstein legen. Seit Jahren habe ich mich für diese Indexierung eingesetzt, jetzt können so zirka 114 Millionen Euro im Jahr eingespart werden, die für österreichische Kinder und Familien verwendet werden sollen. Ein großer Erfolg für die Freiheitliche Familienpolitik“, zeigt sich Mühlberghuber erfreut. Die Gesetzesänderung soll noch vor dem Sommer im Parlament beschlossen werden und mit 1. Jänner 2019 in Kraft treten.
Längere Karenzzeit
Überdies tritt die Amstettner Bezirksparteiobfrau für eine längere Karenzzeit ein. „Jede Frau sollte die Möglichkeit haben, zumindest bis zum dritten Geburtstag ihres Kindes zuhause zu bleiben, ohne Existenzängste haben zu müssen“, so die Abgeordnete. Edith Mühlberghuber selbst war 14 Jahre lang ausschließlich für ihre Familie da. „Nach der Geburt meiner Töchter waren mein Mann und ich uns einig, dass ich mich die nächsten Jahre ausschließlich der Familie und Kindererziehung widme. Ich bereue keinen einzigen Tag als Hausfrau und Mutter. Wenn ich noch einmal die Wahl hätte, würde ich mich wieder so entscheiden, denn es war die wichtigste Zeit für die Entwicklung meiner Kinder und ein wunderschöner Abschnitt in meinem Leben.“


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