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WAIDHOFEN/YBBS. Nach fast zehn Jahren, in denen immer wieder über die Zukunft der Citybahn diskutiert wurde, ist nun die Entscheidung gefallen. Die Citybahn wird als innerstädtisches Verkehrsmittel und Kulturgut auf der Strecke Waidhofen Hauptbahnhof bis Vogelsang attraktiviert und langfristig von der NÖVOG betrieben.

Bürgermeister Werner Krammer sowie NÖVOG-Geschäftsführerin Barbara Komarek informierten über die Zukunft der Citybahn Waidhofen. Foto: Stadt Waidhofen

Auf dem Abschnitt Vogelsang bis Gstadt kann die Stadt Betriebsgebiet und Radweg umsetzen. WVP-Bürgermeister Werner Krammer und NÖVOG Geschäftsführerin Barbara Komarek sind zufrieden, dass zukunftsgerichtete Mobilität und Stadtentwicklung Hand in Hand gehen.

Zufriedenstellende Lösung

Die Stadt Waidhofen an der Ybbs hat im April 2019 die Bitte an das Land NÖ gerichtet, eine Verkürzung der Citybahn Waidhofen zu prüfen, um Mobilität und Stadtentwicklung auf der Trasse der Citybahn vereinbaren zu können. Die NÖVOG wurde vom Land NÖ beauftragt, als Betreiberin der Bahn dieses Ansuchen zu prüfen. Es konnte eine Lösung gefunden werden, die alle Seiten zufriedenstellt und die Zukunftsentwicklung von Bahn und Stadt sichert.

Ybbstalradweg und Betriebsgründe

„Wir freuen uns sehr, dass die konstruktiven Gespräche Früchte getragen haben. Die Stadt profitiert nicht nur von freiwerdenden Flächen für derzeit stark gefragte Betriebsgründe, auch die Sicherheit der Radfahrer können wir mit der besseren Anbindung an den Ybbstalradweg deutlich stärken und attraktive Mobilität mit der Citybahn anbieten“, weiß Bürgermeister Werner Krammer.

Citybahn bis zur HTL

Für die NÖVOG ist die Neukonzeption der Citybahn Waidhofen ein klares Bekenntnis zum innerstädtischen Bahnbetrieb, der in guter Kooperation mit der Stadt nun langfristig sichergestellt ist. „90 Prozent unserer Fahrgäste sind am Streckenabschnitt Hauptbahnhof bis Vogelsang unterwegs. Und hier investieren wir in die Zukunft: Derzeit erfolgt auf einem Kilometer die Gleisneulage, Ende 2020 wird eine Taktverdichtung durchgeführt und die NÖVOG übernimmt die Betriebsführung von den ÖBB, die Eisenbahnkreuzung im Bahnhofsbereich wird ebenfalls in einem Gemeinschaftsprojekt mit der ÖBB erneuert. Zusätzlich prüfen wir, ob zwei weitere Haltestellen für noch mehr Fahrgäste sorgen können. Wir denken auch schon weit in die Zukunft, die wir mit CO2-freien Fahrzeugen bestreiten wollen und unterstützen das Forschungsprojekt der Fachhochschule St. Pölten zu alternativen Fahrzeug- und Antriebskonzepten für die Citybahn“, erläutert NÖVOG Geschäftsführerin Barbara Komarek.

Dazu gibt es auch kritische Stimmen. Nachzulesen im Leserbrief von FUFU-Bau-Stadtrat Martin Dowalil unter www.tips.at/474577.


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