Wenn Kunst Leben retten kann
WAIZENKIRCHEN. Das Schicksal lässt sich nicht aufhalten. Das erlebte Regina Hörmann hautnah. Die plötzliche Krebsdiagnose für ihre Mutter stellte das Leben einer ganzen Familie auf den Kopf. Zwei Tage später erlitt ihr Vater einen Schlaganfall. Hilfe fand sie in der Malerei.

Die Malerei half ihr, mit Stress und psychischer Überlastung umzugehen. Mit ihren Bildern möchte sie aber vor allem auch Hoffnung schenken. Auch wenn die Prognose für ihre Mutter äußerst schlecht ausfiel, den Krebs konnte sie besiegen. „Das sagte mir, dass es immer Hoffnung gibt. Genau diese Hoffnung brauchen besonders krebserkrankte Kinder. Deshalb möchte ich die Spendenaktion St. Anna Kinderkrebsforschung ins Leben rufen“, erzählt Hörmann. Ihre Bilder sind derzeit in der Sparkasse Waizenkirchen ausgestellt und können dort gekauft werden. Die Hälfte des Verkaufserlöses kommt der Kinderkrebshilfe zu Gute.
Die Welt bunter machen
Auf die Malerei kam die Waizenkirchnerin, nachdem sie im Internet gelesen hatte, dass das Kreieren von Bildern Stress und psychische Überbelastung abbauen kann. „Ich fing damit an und es hat mir wirklich gut getan“, erzählt die Hobbykünstlerin. Acryl Purin Fließtechnik – so nennt man die Technik, mit der Hörmann ihre Bilder kreiert. „Ich kann zusehen, wie die Farben verfließen und beobachten, welche Effekte entstehen. Damit möchte ich die Welt und die Umgebung, in der das Bild hängt, bunter gestalten“, so die Malerin.


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