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WARTBERG. Einige der 500 Gefangenen, die im Februar 1945 aus dem KZ Mauthausen geflohen sind, kamen bis Wartberg ob der Aist. In einer Führung in der KZ-Gedenkstätte werden am Freitag, 14. Juni die Ursachen und Pläne für die Flucht an dem Ort erzählt, an dem die Menschenjagd ihren Ausgang nahm.

Im Anschluss an die Exkursion wird beim Mahnmal in Wartberg der bei der Menschenjagd Getöteten gedacht. Foto: Andreas Wagner

Die „Mühlviertler Menschenjagd“ wirkt bis heute nach. Ältere Gemeindebürger in Wartberg erinnen sich noch immer an die mageren Männer in Sträflingskleidung, die erbarmungslos gejagt und getötet wurden.

In einer Führung in der KZ-Gedenkstätte Mauthausen werden die Ursachen und Pläne für die Flucht an dem Ort erzählt, an dem die Menschenjagd ihren Ausgang nahm.

Am Freitag, 14. Juni ist um 15 Uhr Treffpunkt beim Wartberger Gemeindeamt und um 15.45 Uhr beginnt die Führung in der KZ-Gedenkstätte Mauthausen (Kosten: fünf Euro).

Um 18.30 Uhr wird den Opfern der Mühlviertler Menschenjagd beim Mahnmal auf dem Wartberger Kalvarienberg gedacht.

Um Anmeldung wird gebeten: Tel. 07236 3700-0 oder 0676 87 76 39 55.


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