Von hölzernen Heiligen und kleinen Hiatabuam
WEITERSFELDEN. Die Hochsaison beginnt dieser Tage im Weihnachtsmuseum Harrachstal. Franziska Winderstellt Heiligenfiguren aus Lindenholz in den Mittelpunkt der Sonderausstellung. Und beim stimmungsvollen Adventnachmittag geht es heuer um eine arbeitsreiche Kindheit anno dazumal.

Neben unzähligen Kostbarkeiten rund um das Weihnachtsfest vergangener Tage gibt es im Weihnachtsmuseum heuer Heiligenfiguren und Figurengruppen aus Lindenholz. „Die Holzbildhauere ist ein wichtiger Bereich der christlichen Kunst, die sowohl in der Hochkunst als auch in der Volkskunst anzutreffen ist“, weiß Franziska Winder.
Heiliger Florian aus Südtirol
Von der Schnitzerfamilie Moroder aus Südtirol ist eine Skulptur zu bewundern, die den Heiligen Florian darstellt, weiters eine Kreuzigungsgruppe aus dem Oberammergau. Vertreten ist auch ein besonderer Heiliger Urbanus, ein Heiliger Petrus und ein mannshoher Heiliger Nikolaus. Die genauen Öffnungszeiten des Museums sind auf www.weihnachtsmuseum.jimdo.com nachzulesen (Besuch ist nur mit Führung möglich!).
Adventnachmittag: Jetzt schon Platz reservieren
Bereits jetzt empfiehlt es sich, für den bereits traditionellen Adventnachmittag (heuer Samstag, 14. Dezember) im Weihnachtsmusem Plätze zu reservieren. „I woa a Hiatabua“ lautet das Motto der zwei Veranstaltungen, die um 13.30 und um 16.30 Uhr stattfinden.
Schwere Kindheit: Beim Bauern im Dienst
Vier Männer erzählen bei der wieder von Franz Gumpenberger moderierten Veranstaltung von ihrer Kindheit als Viehhirten, in der es bei allen großes Heimweh und viele Tränen gab. Musikalisch umrahmt den Adventnachmittag das Freistädter Volksmusiktrio. Der Eintritt ist frei (Spenden für das Museum erbeten).


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