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WELS. Es musste ein Großaufgebot der Polizei anrücken, um einen Streit zwischen rund 15 Tschetschenen und Afghanen im Stadtteil Pernau zu beenden, berichtete das Landespolizeikommando Oberösterreich. Die Ermittlungen und Einvernehmen erfolgen derzeit.

Die Polizei musste bei einer Massenschlägerei, bei der angeblich Schüsse gefallen sind, im Stadtteil Pernau einschreiten. Symbolfoto: Weihbold

Ersten Erhebungen zufolge dürften vier Männer im Alter von 22, 30 und 34 Jahren, die alle in Wels wohnen, zuerst gestritten und danach handgreiflich geworden sein. Ein 34-jähriger russischer Staatsbürger wird verdächtigt, mit einer Pistole zweimal auf einen 30-jährigen Afghanen geschossen zu haben. Dieser wurde nicht verletzt. Im Verlauf eskalierte die Situation immer mehr und mehr Personen kamen dazu. Das Stadtpolizeikommando und auch Bezirkskommando schickten ihre verfügbaren Einsatzkräfte, um den Streit zu beenden, was auch später gelang.

Die Männer hatten eine Schusswaffe, ein Messer, eine Eisenstange und einen Schaufelstiel bei sich, die sie fallen ließen, als die Uniformierten eintrafen. Sie leisteten Widerstand gegen die Festnahme.

Die Polizei stellte die Faustfeuerwaffe sicher und nahm den Schützen fest. Ihm nahmen sie auch ein Messer ab. Gegen den 34-Jährigen wurde ein vorläufiges Waffenverbot ausgesprochen. Er wurde auf Anordnung der Staatsanwaltschaft in die Justizanstalt Wels eingeliefert. Zuvor wurden er und eine weitere Personen ambulant im Klinikum Wels behandelt, weil sie bei der Rauferei verletzt worden waren.

Der Grund für den Streit ist nicht bekannt. Es wird nicht ausgeschloßen, dass es sich um ein Drogengeschäft handelte, das außer Kontrolle geriet.


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