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Tips Logo  Anzeige, 18.03.2020 14:08

WELS. Ist ein freiwilliges Engagement bei der Feuerwehr in Wels möglich? Ist handwerkliches Geschick notwendig? Gibt es Altersgrenzen? Ist eine Mitgliedschaft mit Beruf und Familie vereinbar? Die häufigsten Fragen rund um die Karriere in der Welser Feuerwehr kurz beantwortet.

Bei der Freiwilligen Feuerwehr Wels gibt es für jeden die passende Aufgabe. Foto: FF Wels
Bei der Freiwilligen Feuerwehr Wels gibt es für jeden die passende Aufgabe. Foto: FF Wels

Ist ein freiwilliges Engagement in Wels möglich?

Ja. Die Welser Feuerwehr ist eine freiwillige Feuerwehr und lebt vom Engagement der 150 ehrenamtlichen Mitglieder. Gemeinsam mit der Magistrats-Dienststelle Feuerwehr, den Zivildienern und den beiden Betriebsfeuerwehren bietet sie einen bestmöglichen Schutz für Wels und seine Bürger.

Gibt es Altersgrenzen für den Beitritt?

Der Eintritt in die Feuerwehr ist zwischen zehn und 65 Jahren möglich. Das Zusammenspiel der Generationen ist uns sehr wichtig, die Jungen sollen von den Alten lernen und umgekehrt. Auch Quereinsteiger sind bei der Feuerwehr jederzeit gerne willkommen, denn es ist nie zu spät, seinen Kindheitstraum zu verwirklichen.

Frauen bei der Feuerwehr?

Die Arbeit der Jugendgruppe trägt Früchte. Mädchen machen bereits 20 Prozent im Nachwuchs aus. Derzeit sind sechs Frauen im Aktivstand – ein Höchststand in Wels. Jeder, der sich einbringen will, ist herzlich willkommen – völlig unabhängig vom Geschlecht oder anderen demografischen Merkmalen. Die Freiwillige Feuerwehr Wels hat sicher für jeden die passende Aufgabe im System.

Welche körperlichen Voraussetzungen sind notwendig?

Für die Mitgliedschaft und für Verwaltungstätigkeiten ist ein allgemein guter Gesundheitszustand ausreichend. Für die Einsatztauglichkeit ist aber eine gewisse Grundfitness vorteilhaft. Bei Spezialausbildungen, wie beispielsweise zum Atemschutzträger, muss allerdings ein entsprechender körperlicher Zustand vom Allgemeinmediziner festgestellt werden.

Braucht es technisches Verständnis?

Nein. Das notwendige Feuerwehrhandwerk wird jedem in der Grundausbildung gelehrt. Nach der Grundausbildung sind viele Spezialisierungen wie Taucher, Schiffsführer, Kraftfahrer, Ausbildner oder Führungskraft möglich, welche einen hohen Mehrwert aufweisen. Für die Einsatzkoordination und Verwaltungstätigkeiten werden auch immer Menschen mit Controlling- oder Informatik-Kenntnissen gesucht, die ihre Talente miteinbringen.

Hat man Schichtdienst?

Alle neun Wochen hat man einen Sonntagnachmittag mit seiner Löschgruppe einen Bereitschaftsdienst, ansonsten gibt es keine Schichtdienste. Alarmierungen per Pager sind bei aktuellen Notfällen und Einsätzen jederzeit möglich.

Sind Beruf, Familie und Feuerwehr vereinbar?

Eindeutig Ja! Bei Eintritt wird das Feuerwehrhandwerk in 108 Einheiten verteilt auf neun Monate – zum Teil abends wie in der Erwachsenenbildung und zum Teil an Samstagvormittagen – gelehrt. Nach Abschluss der Grundausbildung findet jeden Donnerstagabend eine Ausbildungseinheit statt. Im Durchschnitt leistet die Welser Feuerwehr sechs Einsätze pro Tag. Durch eine gute und effektive Organisationsstruktur wird aber eine faire und gerechte Einsatzverteilung gewährleistet. Die Mitglieder schaffen es alle, ihr persönliches und berufliches Leben mit dem Ehrenamt zu vereinbaren.

Welche Kosten birgt eine Mitgliedschaft?

Keine. Uniform, Dienstbekleidung und Ausrüstung werden für die Mitglieder bereitgestellt. Auch die Kosten der Aus- und Weiterbildungen werden von der Feuerwehr übernommen.

Wie ist der Zusammenhalt?

Teamgeist und Kameradschaft spielen im Feuerwehrwesen eine wichtige Rolle. Neue Mitglieder werden sofort in das Organisationsleben eingegliedert und durch einen erfahrenen Feuerwehrmann begleitet. Bei zahlreichen Ausbildungen, Ausflügen und Unternehmungen, die gemeinsam getätigt werden, kommt man zusammen. Aus Kameraden werden oft gute Freunde.

Für weitere Fragen ist Gerhard Filla gerne Ansprechpartner!

Tel. 07242/42230-2280

office@feuerwehr-wels.or.at


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