Saisonstart im Museum Angerlehner: Erró und Franziska Maderthaner
THALHEIM. Zwei Künstler mit ganz besonderen Malstilen stellen bis 22. November im Museum Angerlehner aus:

Erró ist ein 83-jähriger isländischer Künstler, dessen Bilder zwischen Surrealismus und Pop-Art schwankt. Er entwickelte einen eigenen Stil mit dichten Collagen. Die vielfältigen Inhalte seiner Bilder werfen einen kritischen Blick auf Gesellschaft, Politik und Kultur. Diktatoren kommen genauso vor wie Comic-Figuren. Zahlreiche Werke haben auch Picasso „in sich“. Sie sind Remixes, Neuarrangements und Hommagen seiner Werke. Der Titel der Ausstellung heißt auch „Zwischen Comics und Picasso“.
Die erzählenden Bilder Errós sind teilweise sehr großflächig und sein Markenzeichen sind die schwarzen Outlines.
Die Wienerin Franziska Maderthaner verbindet in ihren Bildern Figuratives und Abstraktes. Aus ihren Farbschüttungen und radikalen Malgesten entsteht ein Hintergrund, aus dem sich dann mit dem Pinsel gemalte Körper, Stillleben, Objekte und Szenen herauswinden. Oft fließen die beiden Malstile ineinander. Nach eingehender Betrachtung erkennt man wo die Malerei beginnt und das Geschüttete endet.
Vielfach verwendet Maderthaner in ihren Bildern Fragmente aus der Kunstgeschichte. Das früheste Zitat stammt aus dem Jahr 1591 (Cornelis Haarlem: „Die Achse des Guten“), deshalb auch der Titel der Ausstellung „Malerei 1591-2015“.
Öffnungszeiten: Donnerstag: 13 bis 21 Uhr, Freitag bis Sonntag: 10 bis 18 Uhr








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