Katrina Mogler wird Welser Stadtschreiberin
WELS. Die Stadt Wels hat ihre zwölfte Stadtschreiberin gewählt: Die Kärntner Autorin Katrina Mogler wird von Anfang September bis Ende November 2026 als Welser Stadtschreiberin in der Messestadt leben und arbeiten. Sie konnte die Fachjury mit ihrer literarischen Qualität sowie ihrem überzeugenden Vermittlungskonzept einstimmig für sich gewinnen und folgt somit auf „Mieze Medusa“.

Katrina Mogler wurde 1988 in Kärnten geboren und lebt heute in Wien. Sie ist Schriftstellerin, AHS-Lehrerin, bildende Künstlerin, Fachkraft für Prävention und Intervention bei sexuellem Missbrauch sowie Traumapädagogin in Ausbildung. Als Autorin versteht sie ihr literarisches Schaffen als Beitrag zu einer verständnisvollen, kritischen und offenen Gesellschaft.
Zweiter Preis beim FM4-Wortlaut
Während ihres dreimonatigen Aufenthalts in Wels möchte sich Mogler intensiv ihrem literarischen Schaffen widmen. Derzeit arbeitet sie an ihrem ersten Roman sowie an einem Buch für junge Leser. Bereits mit ihrer Kurzgeschichte „Wenn da einer käme“ machte sie auf sich aufmerksam und gewann damit den zweiten Preis beim FM4-wortlaut-Wettbewerb.
Einstimmiges Votum
Die Jury – bestehend aus der bisherigen Stadtschreiberin „Mieze Medusa“, Literaturvermittlerin Julia Evers sowie Sonja Jakobi und Doris Salaböck von Buch.Zeit - entschied sich einstimmig für Mogler.
Ausschlaggebend waren die hohe literarische Qualität ihres eingereichten Textes, die sprachliche Präzision sowie das überzeugende Workshop-Konzept für die Arbeit mit Jugendlichen. Die Jury sieht in Mogler eine künstlerische Persönlichkeit mit großem Entwicklungspotenzial und möchte mit dem Stadtschreiberinnen-Stipendium einen wichtigen Impuls für ihre weitere literarische Laufbahn setzen.
Kulturreferentin Vizebürgermeisterin Christa Raggl-Mühlberger freut sich über die Wahl: „Ich bedanke mich bei allen Bewerbern, die eingereicht haben. Mit Katrina Mogler gewinnt Wels eine vielseitige und engagierte literarische Stimme. Mit ihrem starken pädagogischen Hintergrund wird sie wertvolle Brücken zu den Jugendlichen in unserer Stadt bauen. Ich freue mich sehr auf ihren dreimonatigen Aufenthalt und die frischen Impulse, die sie in Wels setzen wird.“


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