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WELS. Seit wenigen Tagen ist der „StaTTschreiber“ in der Stadt. Aus 29 Bewerbungen wurde der Autor Markus Köhle von einer unabhängigen Jury (Katharina Ruck, Stefan Sonntagbauer und Stefanie Sourlier) als geeignetster Kandidat ausgewählt.

StaTTschreiber Markus Köhle ist bereits in Wels. Foto: Claudia Rohrauer
StaTTschreiber Markus Köhle ist bereits in Wels. Foto: Claudia Rohrauer

In der Jurybegründung heißt es, „dass Markus Köhles Texte durch Einfallsreichtum, Scharfsinn und Sprachwitz überzeugen“. Für den gebürtigen Tiroler sind fremde Orte Inspirationsquellen, er schreibt, um gehört zu werden.

Seine Antrittslesung hält Köhle am Sonntag, 10. September, um 11 Uhr im Hotel Hauser. Lesen wird er aus seinem eben erschienenen Buch „Jammern auf hohem Niveau – ein Barhockeroratorium“ (Eintritt: fünf Euro).

StaTTschreiber, nicht Stadtschreiber

Markus Köhle ist der erste und letzte StaTTschreiber von Wels. 2018 wird es, so wie zwischen 2014 und 2016, wieder einen Stadtschreiber geben. Mittels eines Crowdfunding-Projektes wurde diese Zwischenlösung finanziert.

Drei Monate lang wird Köhle in Wels leben, lesen, schreiben, zuhören und forschen. Auch eine regelmäßige Kolumne in den OÖNachrichten wird es geben (jeden zweiten Donnerstag, Start: 7. September).


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