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WELS. „Die Geschlechterdifferenz ist ein stets aktuelles Thema, und es lohnt sich – in Gesprächen, Diskussionen, Lesungen – gemeinsam mit Frauen und Männern herauszufinden, welche Ansichten frau/man in dieser Frage teilen und welche frau/man ablehnen will“, weiß Philosoph Franz Schuh und begründet damit auch die Wahl des Themas der heurigen Sprechtage Wels/Thalheim.

Dominika Meindl: ein „guter Kompromiss zwischen Mann und Frau“. Foto: Tschautscher
Dominika Meindl: ein „guter Kompromiss zwischen Mann und Frau“. Foto: Tschautscher

Unter dem Titel „ ... bis dass der Tod euch scheidet“ werden sich Autoren, Regisseure, Musiker, Philosophen und viele andere von 11. bis 27. Juni für das Pub­likum mit „Frauengeschichten, Männergeschichten in Literatur, Musik und Film“ auseinandersetzen.

Den Anfang macht am Dienstag, 11. Juni, 19 Uhr Dominika Meindl. Die Schriftstellerin, Moderatorin, Journalistin und Literaturveranstalterin sieht sich selbst als guten Kompromiss zwischen Mann und Frau. Am Eröffnungsabend präsentiert sie im Medien Kultur Haus „zwecks Herstellung der Machtbalance“ zwischen den Geschlechtern den Essay „Frau und Mann: Beiträge zur Völkerverständigung“. Anschließend führt Schuh ein Gespräch mit Meindl. Musik machen Michaela Schausberger und Gotthard Wagner. Eintritt: freiwillige Spende.

Gefährliche Wende

Am Freitag, 14. Juni, 19 Uhr findet dann ebenfalls im MKH die Autorenlesung von Lisz Hirn „Geht´s noch! Warum die konservative Wende für Frauen gefährlich ist“ statt. Im Anschluss spricht Hirn mit Literaturkritiker Christian Schacherreiter. Kartenpreis: acht Euro.

Mehr zum Programm der gesamten Sprechtage auf

www.sprechtage-wels.at 


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