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MARCHTRENK. Im Rahmen der Ausstellung „Kontaminierte Orte“ findet am Freitag, 2. Oktober, 19 Uhr eine szenische Lesung im FullHaus über Harry Merl statt.

Harry Merl hat als jüdisches Kind die NS-Zeit in Wien überlebt. Foto: privat
Harry Merl hat als jüdisches Kind die NS-Zeit in Wien überlebt. Foto: privat

Merl musste als jüdisches Kind in Wien von 1938 bis 1945 täglich um sein Überleben bangen. Das Erlebte ließ ihn nicht mehr los. Er wurde Psychiater und führte die Familientherapie in Österreich ein. Johannes Neuhauser hat über den heute 85-Jährigen eine spannende Biografie, sowie ein Theaterstück geschrieben. Neuhauser arbeitet als systemischer Psychotherapeut, aber auch als Regisseur und Autor und erhielt den „Österreichischen Staatspreis für Journalismus“ und den „Preis der Österreichischen Erwachsenenbildung“. Gemeinsam mit Neuhauser wird in Marchtrenk seine Gattin Bettina Buchholz, die lange Schauspielerin am Landestheater war, lesen.

Ein Zeitzeuge

Merl selbst, der heute in Gramastetten lebt, wird an diesem Abend gemeinsam mit seiner Gattin Christine und Enkel Pascal anwesend sein. 

Die Lesung ist im Full Haus (früher Volkshaus), wo die Corona-Vorschriften gut eingehalten werden können. Eintritt frei.


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