WELS. Zum mittlerweile fünften Mal lädt die Welser Initiative gegen Faschismus am Aschermittwoch interessante Persönlichkeiten zum Dialog. Heuer findet die Veranstaltung in Kooperation mit dem Bildungshaus Schloss Puchberg und dem Welser Bündnis für Menschlichkeit statt und steht unter dem aktuellen Thema „Flucht und Asyl“.
Der bekannte österreichische Regisseur Arash T. Riahi, der selbst 1982 mit seinen Eltern aus dem Iran geflohen war, zeigt seinen vielfach preisgekrönten Spielfilm „Ein Augenblick Freiheit“, der unter anderem 2010 als österreichischer Beitrag für den Auslandsoscar nominiert war. Im Anschluss stellt sich der renommierte Filmemacher der Diskussion. „Im Jahr 2014 waren laut UNO erstmals seit dem 2. Weltkrieg mehr als 50 Millionen Menschen weltweit auf der Flucht und gerade die dramatische Situation in Syrien und die täglichen Tragödien im Mittelmeer erfordern unsere Solidarität. Mit diesem brisanten Flüchtlingsdrama thematisieren wir die schmerzvolle Situation von Menschen, die ihre Heimat verlassen müssen und spannen den Bogen in unsere Gesellschaft. Unser Bündnis für Menschlichkeit unterstützt die von der Caritas seit Weihnachten in der ehemaligen Psychiatrischen Klinik betreuten Flüchtlinge und wirbt bei den Welsern um Verständnis und Unterstützung“, so die Initiative in einer Aussendung. Der Eintritt zum Filmabend ist frei, freiwillige Spenden gehen an die Caritas Flüchtlingsbetreuung in Wels. Beginn ist am Mittwoch, 18. Februar, um 20 Uhr im Bildungshaus Puchberg.<