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WELS. Die Zahlen haben sich nicht so entwickelt wie gehofft.Von den Anfangszahlen will ich gar nicht reden. Derzeit liegen wir unter 40.000 Besu­cher im Jahr. Wir fordern eine Teilschließung und endlich den versprochenen Evaluierungsbe­richt“, sagt FP-Vizebürgermeis­ter Andreas Rabl.

Halbmarathon beim Welios
Halbmarathon beim Welios
Zur Teilschließung: Die Frei­heitlichen können sich vorstellen Teile der Fachhochschule in das Gebäude abzusiedeln: „Gesprä­che gibt es unserer Information nach bereits. Die Verbindung Bildung und Wissenschaft wäre hier gegeben. Deswegen wäre dies auch kein Vertragsbruch. Das Welios wird ja weiterge­führt, wenn auch in verkleiner­ter Form.“ Außerdem soll das Facility Management und das Marketing von der Messe über­nommen werden. „Es braucht so­wieso eine geeignete Veranstal­tungs-Gesellschaft für die Orte, wo die Stadt Zugriffsrechte hat. Das wäre dringend notwendig“, so Rabl. Zum Evaluierungsbe­richt: „Vor zwei Jahren gab es einen Workshop. Für den März 2015 wurde ein Evaluierungsbe­richt angekündigt. Doch es gibt noch keinen. Wir fordern eine Klarheit in den Zahlen“, meint der freiheitliche Spitzenkandidat. Er nimmt auch wieder SP-Vize­bürgermeister Hermann Wimmer in die Pflicht. „Von all den Zahlen und Prognosen, die uns Wimmer und auch Ploier (damaliger VP-Vizebürgermeister) im Vorfeld der Errichtung gegeben haben, ist nichts eingetroffen.“ Der ange­sprochene Wimmer: „Grundsätz­lich halte ich alle Vorschläge, wie mehr Menschen ins Welios kom­men und die Einnahmen steigen, für gut. Darüber muss man nun diskutieren. Die Vorwürfe was die Zahlen anbelangt sind Wahl­kampfgeplänkel. Übrigens weiß ich auch nicht, wer mit der Fach­hochschule verhandelt. Ich bin es nicht.“ Die Volkspartei sieht ebenfalls Wahlkampfgeplänkel: „Vielmehr sollte eine faire Evaluierung sowie eine finanzielle Schadens­begrenzung im Vordergrund ste­hen und nicht eine politisch mo­tivierte öffentliche Hinrichtung. Politische Verantwortung für die Stadt Wels schaut anders aus!“ Die ÖVP fordert klar die Durch­führung der vereinbarten Evaluie­rung und gleichzeitig ein Konzept für den Betrieb des Welios. Für die Jahre 2015 bis 2020 braucht es dringend einen Plan mit den entsprechenden Eckdaten.

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