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WELS. Die ersten Testfahrten, auch längere, sind absolviert. Ewa Gruszyk und Roland Kloss haben sich viel vorgenommen. Mit ihrem selbst gebauten Tan­dem aus Bambus wollen sie nicht nur quer durch Europa radeln, sondern auch Impul­se für eine fahrradfreundliche Stadtentwicklung geben.

Ewa Gruszyk und Roland Kloss auf ihrem selbst gebauten Bambustandem
Ewa Gruszyk und Roland Kloss auf ihrem selbst gebauten Bambustandem

 “Nach dem Bike Festival Wien am Rathausplatz starten wir am 9. April unsere Rundreise durch Europa. In ausgewählten Städten machen wir Aktionen und Work-shops, um den Austausch zwi­schen Experten, Planern und Ent­scheidungsträgern sowie Nutzer­gruppen zum Thema Radfahren zu fördern und Impulse für fahr­radfreundliche Stadtentwicklung zu geben“, erklärt Roland Kloss und weiter, „mit dem Verein Crossover - cyclists create cities for people - mit Sitz in Wels be­treiben wir dieses Netzwerk und verbreiten die Ergebnisse durch Veranstaltungen.“ Kontakt siehe Infokasten.

Die Reiseroute ist vor allem auf Osteuropa ausgelegt. Dort hat sich das Auto als Statussymbol schlechthin etabliert. „100 Jahre autogerechte Stadtentwicklung hat Städte zu verpesteten Raucher-lungen gemacht. Es gibt nichts, was für Städte und Menschen heilsamer ist als mehr Fahrrad zu fahren“, erklärt Kloss. Diese Reise ist aber vor allem wegen des selbst gebauten Tandems aus Bambus etwas Besonderes. Es ist dies übrigens das erste in Konti­nentaleuropa. „Wir haben sieben Tage und rund 70 Arbeitsstunden gebraucht. Das Gefühl, auf einem eigens gebauten Bambusesel zu sitzen, ist einfach unglaublich! Wir können es jedem empfehlen.“ Wichtig ist den beiden, dass man gemeinsam unterwegs ist. „Des­wegen haben wir uns auch für ein Tandem entschieden und nicht für Einzelfahrräder.“

Information

Möglichkeiten zur Unterstützung unter www.tandem-crossover.eu oder auf www.facebook.com/tandemcrossover


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