Johann Wimmer stellt seine Fotos ausgelöst ohne Absicht aus
WELS. Wie viele Fotos es genau waren, kann Johann Wimmer nicht sagen. In einem Jahr mit dem Wohnmobil durch Europa kommt viel zusammen. 50 bis 60 seiner Werke sind im MedienKulturHaus zu bewundern.

Am Donnerstag, 19. Mai, geht es um 19 Uhr mit der Vernissage los. Die Reise ist dann gute fünf Jahre her. Von September 2011 bis September 2012 war der Berufsfotograf unterwegs. 33 Länder, rund 40.000 Kilometer, ein Wohnmobil bepackt mit Kajak, Ski, Rad und einer Leica s2, eine Mittelformatkamera mit toller Farbwiedergabe und fixer Brennweite: „Eigentlich wollte ich ja Landschaften fotografieren, aber es kamen immer wieder Menschen ins Bild. So wurden es mehr Menschen vor Landschaften und Gebäude“. Bewusst ließ er sich Zeit beim Fotografieren: „Mit dem Fernauslöser in der Hand saß ich auf meinem Rücksack und wartete“, erinnert sich Wimmer. Das Ergebnis sind interessante Blickwinkel und eine Entdeckung „wie lässig Europa eigentlich ist“. Um sich ganz auf die Bilder zu konzentrieren, setzt Galerie-Leiter Günter Mayer auf Postkartenmotive: „Die ziehen dich so richtig ins Bild“. Ab 19 Mai dann im MKH.


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