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WELS. Es ist immer dasselbe. In unregelmäßigen Abständen tauchen Gerüchte (der Schwager einer Tante eines Cousins hat gesehen oder gehört) auf, dass die Caritas Asylwerbern Handys, iPhones und so weiter bezahlen. Die Caritas bezahlt keine Handys, Gesprächsgebühren oder verteilt Gutscheine für iPhones – weder für Asylwerber noch für andere Personen.

Das Kommunikationsmittel schlechthin und oft mißbräuchlich verwendet. Foto: Wodicka
Das Kommunikationsmittel schlechthin und oft mißbräuchlich verwendet. Foto: Wodicka

„Seit Herbst 2015 kursieren diese Geschichten, die frei erfunden worden sind, um die Caritas zu schädigen. Derzeit kursiert in unserer Region erneut das Gerücht“, sagt Ursula Hois von der Regionalcaritas. Die Caritas bezahlt keine Handys, Gesprächsgebühren oder verteilt Gutscheine für Mobiltelefone. Asylwerber erhalten von der Caritas nur die Leistungen aus der Grundversorgung, finanziert von Bund und Land, ausbezahlt. In einem Selbstversorger-Quartier erhalten die Menschen täglich 5,50 Euro Lebensmittelgeld, um damit selbst einzukaufen und zu kochen. Einmal jährlich erhalten sie dazu Bekleidungsgutscheine im Wert von 150 Euro sowie pro Schulkind 200 Euro Schulgeld im Jahr. Nähere Informationen zu den Leistungen, die Asylwerber erhalten, im Internet unter www.caritas-linz.at


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