Das zarte Pflänzchen Welser Fasching begann wieder ein bisschen zu blühen
WELS. Der Schelmenrat hat den Stadtschlüssel am Aschermittwoch an den Bürgermeister zurückgegeben. Peter Kowatsch hat als Kanzler bis 11. November frei, doch die Nacharbeit ist auch gleichzeitig die Vorarbeit.

Wels hat gefeiert. Selbst am Faschingsdienstag war einiges los in der Stadt. Epizentrum war die Schmidtgasse und die Gortana-Passage: „Es war ein langer Tag. Die Gilde aus Steyrling kam auch zu Besuch. Dazu waren viele Welser unterwegs. Die Stimmung war sehr gut“, bilanziert der Kanzler nach der Schlüsselübergabe Aschermittwoch vormittags. Generell fällt die Bilanz auch sehr positiv aus: „Wir haben eine gute Basis gelegt. Darauf lässt sich aufbauen. Das Team des Schelmenrats hat sehr gut zusammengearbeitet. Wir haben uns sehr gut ergänzt. Ich kann nur Danke sagen“, fasst Kowatsch zusammen.
In den wenigen Monaten ist viel passiert. Der Schelmenrat hat sich gegründet. Mit dem Waller gibt es ein Wappentier und Walla, Walla ist der Kampfruf für den Fasching. Bei Veranstaltungen waren die Mitglieder ebenfalls vor Ort: „Sei es bei Seniorenfasching oder beim Stadtball. Die Resonanz war überall gut. Dazu ist auch die Faschingsrevue in den Minoriten gut angekommen. Es gab konstruktive Kritik und Lob“, resümiert der Kanzler. Die Revue unter dem Motto „Moulin Rouge“ litt aber unter der sagenhaft schlechten Akustik in den Minoriten. Der Schelmenrat hat sich bewusst für einen Variete-Abend mit vielen unterschiedlichen Auftritten entschieden und nicht für narrisch gute Schenkelklopfer, deren Halbwertszeit bei Witzen im Millisekunden-Bereich lag. „Wir wollten den Fasching gerade mit dieser Veranstaltung etwas Urbaner gestalten“, meint Kowatsch. Wie es weitergeht ist völlig offen. Der Weg mit Variete und den Besuch von vielen Veranstaltungen wird weitergeführt. Am 11. November 2018 geht es wieder los.


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