Den Anrainern reicht es: „So kann das nicht mehr weitergehen“
WELS. Die Schilder mit der Aufschrift „Durchfahrt verboten“ oder „Familienstraße – Kein Durchzugsverkehr“ wären nicht zu übersehen. Doch vielen Autofahrern ist das egal. Sie nehmen die Abkürzung durch die Pater-Wörndl-Straße oder die Baumgartnerstraße, um die Saunakreuzung zu umfahren.

8 Uhr in der Früh an einem Wochentag. Tips Wels traf sich mit Anrainern. Während des 30-minütigen Treffens nahmen rund acht Autofahrer die Abkürzung. Bis vor wenigen Monaten waren auf der Salzburger Straße Schwellen, die ein Linksabbiegen fast unmöglich machten. Außer man wollte sich das eigene Auto beschädigen. Doch genau diese Schwellen sind entfernt worden. „Seit dieser Zeit hat der Verkehr hier massiv zugenommen. Die Autofahrer wollen die Saunakreuzung umfahren, oder das Navi leitet sie durch.“ Es wird sehr schnell gefahren und auf Familien und Spaziergänger wird keine Rücksicht genommen. Selbst bei Kreuzwegandachten wird gehupt: „Uns reicht es. So kann es nicht mehr weitergehen. Es ist nur eine Frage der Zeit, bis etwas passiert.“
Für den Verkehrsreferenten Klaus Hoflehner ist das Problem bekannt: „Die Schwellen mussten abmontiert werden. Das war nicht meine Idee. Ich kann nur an die Vernunft der Autofahrer appellieren, sich an das Fahrverbot zu halten.“ Andreas Weidinger, Verkehrsreferent im Stadtpolizeikommando Wels: „Wir setzen im Stadtgebiet Schwerpunkte in der Überwachung von Geschwindigkeit und Fahrverboten. Auch dieser Bereich steht auf unserer Agenda sehr weit oben.“


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