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MARCHTRENK. „Es ist eine permanente Verantwortung und auch Auftrag, aus der Geschichte zu lernen.“ So eröffnete Bundespräsident a.D. Heinz Fischer die Ausstellung über Marchtrenk zwischen 1900 und 1938, die noch bis zum Sonntag, 28. Oktober im FullHaus (ehemals Volkshaus) zu sehen ist.

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Dem Team des Museumsvereins Marchtrenk Welser Heide rund um Obmann Reinhard Gantner ist es gelungen, eine interessante Ausstellung auf die Beine zu stellen. Die gut 40 Schautafeln, Kunstwerke und Leihgaben bieten einen interessanten Einblick in einer Zeit des Umbruchs. Heinz Fischer beginnt seine Rede mit dem ersten Satz der Menschenrechtsdeklaration, die ja in diesem Jahr 70. Geburtstag feiert, und dass man diesen gerade jetzt noch ernster nehmen müsse: „Die Menschen sind verschieden, das stimmt schon, aber die Würde ist bei allen gleich“, mahnt der ehemalige Bundespräsident ein. Gerade in dieser Zeit zwischen 1900 und 1938 ist viel passiert. Der Krieg hat die Menschen zur Verzweiflung, aber auch zum Nachdenken gebracht. Vieles habe sich verändert. Trotzdem ist es – damals wie heute – wichtig, dass „sich die Demokratie, das Parteiensystem, die Medienlandschaft und auch das Bildungssystem an die dramatischen Entwicklungen anpassen.“ Es wäre vernünftig, aus der Geschichte zu lernen.

Für Marchtrenk ist es wichtig, dass sie nicht verloren geht. Deswegen will der Museumsverein versuchen, die lange Historie weiter sichtbar zu machen. Der Bürgermeister Paul Mahr (SP) steht hinter den Projekten: „Das gehört auch zur Stadtentwicklung.“


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