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WELS. Bei Rot über die Kreuzung oder mit 160 km/h durch die Stadt waren die Höhepunkte beim ersten Taxi Test. Die Stadt und die Wirtschaftskammer kündigten eine zweite Reihe von Mystery-Fahrgästen an. Bei dieser neuerlichen Überprüfung fiel das Ergebnis weit weniger negativ aus.

Die Welser Taxi-Szene steht weiter unter Beobachtung. Foto: Wodicka
Die Welser Taxi-Szene steht weiter unter Beobachtung. Foto: Wodicka

Im Dezember gab es bei 16 solcher Fahrten keine nennenswerten Beanstandungen. Ein Fahrer rauchte. Bei einem Taxi fehlte die Betriebsordnung. Bei den Schwerpunktkontrollen des Stadtpolizeikommandos Wels kamen ebenfalls keine großen Delikte zu Tage. Diese beschränkten sich etwa auf fehlende oder schlechte Kennzeichnung, fehlende Betriebsordnung im oder diverse Mängel am Fahrzeug. Die Kontrollen werden laufend fortgesetzt.

Sicherheitsreferent Vizebürgermeister Gerhard Kroiß (FP): „Die anonymen Testfahrten und die Kontrollen der Polizei haben Wirkung gezeigt“.

Schwere Mängel bei erster Testreihe

Tips berichtete über die Liste an Verfehlungen beim ersten Test zwischen April und September des Vorjahres. Überhöhte Geschwindigkeit, keine laufenden Taximeter und noch einiges mehr kam an das Tageslicht. Beim Magistrat Wels als Gewerbebehörde laufen derzeit Verfahren zur Entziehung der Gewerbeberechtigung. Bei der Polizei sind einige Verfahren bereits abgeschlossen.

Die Beschwerden beim Bürgercenter der Stadt oder Wirtschaftskammer haben sich auf nahezu Null reduziert, heißt es in einer Aussendung.


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