30 Jahre Städtepartnerschaft Chichigalpa und Wels: Die Projekte laufen weiter
WELS. Das Motto Hilfe zur Selbsthilfe war und ist die große Überschrift zu der Städtepartnerschaft zwischen der Messestadt und der 64.000 Einwohner-Stadt in Nicaragua. Eine Woche lang war die Bürgermeister Fanny Zambrana Garcia zu Gast.

Besuche bei unterschiedlichen Vereinen und Einrichtungen der Stadt standen auf dem Programm. Projekte bei der Abfallvermeidung fanden großen Anklang. Den Besuch in Wels nutzten alle Beteiligten um auch die weitere Vorgehensweise zu besprechen. Die Städtepartnerschaft wird fortgeführt. Eine wichtige Rolle nimmt hier von Beginn an das Nicaragua-Komitee Wels als Koordinator. ein.
FP-Vizebürgermeisterin Christa Raggl Mühlberger: „Die Städtepartnerschaft mit Chichigalpa nimmt eine besondere Stellung ein. In den vergangen Jahren konnten viele großartige Projekte realisiert werden, die den Menschen vor Ort zu einem besseren Leben verholfen haben“. Die Palette reicht von einer besseren Trinkwasserversorgung, öffentliche Beleuchtung, Projekt Schulfrühstück, bei dem 300 Kinder täglich ohne Hunger in den Schultag starten können und vieles mehr. Das Motto war Hilfe zur Selbsthilfe. Deswegen werden immer wieder Ausbildungsprojekte angestoßen, damit vor allem Jugendliche einen Abschluss machen können. Ein großes Problem ist ein chronisches Nierenleiden, die für viele, vor allem Männer, tödlich endet. Die Arbeiter auf den Zuckerrohrfeldern sind Pestiziden ungeschützt ausgesetzt. Deswegen sind gerade Ausbildungsprogramms so wichtig, um die Familien eine Perspektive außerhalb der Arbeit in der Agrarindustrie zu bieten.


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