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WELS. Der über 130 Jahre alte, rund 13,6 Hektar große Friedhof (mit 18.500 Grabstätten) wird seit etwa fünf Jahren in Etappen saniert und durch verschiedene Maßnahmen aufgewertet. Der nächste Schritt ist ein neuer Verabschiedungsort.

Auch die Friedhofsmauer erstrahlt in neuem Glanz. Foto: Stadt Wels
  1 / 5   Auch die Friedhofsmauer erstrahlt in neuem Glanz. Foto: Stadt Wels

Am Friedhof ist seit 2014 einiges geschehen. Im Rahmen des Masterplanes Friedhof hat man die Wasserstellen und Stiegen saniert. Auch das große schmiedeeiserne Haupttor wurde wieder instandgesetzt und im Norden ein neues Tor errichtet. Da die Nachfrage nach Urnenbestattungen steigt, hat man neue Urnenwände gebaut. Auch die Friedhofsmauer ist saniert und die Beschilderung erneuert worden.

Großes Projekt in Planung

Als nächsten großen Schritt wird es einen neuen Ort für Verabschiedungen vor Feuerbestattungen geben. Bis jetzt ist es üblich, dass man sich nach der Feier in der Aussegnungshalle beim – im Kofferraum des Bestattungswagens befindlichen – Sarg verabschiedet, bevor das Auto wegfährt. Im Gräberfeld K wird im Herbst ein würde- und pietätvollerer Verabschiedungsplatz errichtet. In Zusammenarbeit mit dem Stift Schlierbach und Bruder Thomas Hessler aus den Kunstwerkstätten des Klosters Aich wird ein Kunstwerk unter dem Namen „Der Goldgrund des Lebens“ entstehen. Es ist eine mit Blattgold verschönerte Glasobjektwand mit Granitsäulen aus dem Burggarten. Die Gestaltung soll die Zerbrechlichkeit des Lebens darstellen, während die Säulen einen festen Raum für die Trauergäste bieten. Zu Allerheiligen soll der Platz fertig sein. Die Kosten belaufen sich auf rund 144.000 Euro.

18.500 Gräber

Der Friedhof Wels hat etwa 18.500 Grabstellen (8.000 Familiengräber, 6.000 Reihengräber,...). Jährlich gibt es rund 500 Bestattungen, 90 Prozent in bereits vorhandene Grabstellen. Derzeit bestehen Platzreserven für rund 1.000 Grabstellen. 30 bis 50 Gräber pro Jahr werden durch Rückgabe frei.


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