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WELS. Die Hälfte der 50 Parkanlagen der Stadt sind in den letzten Jahren saniert worden oder sie werden gerade saniert. Im Rahmen eines Masterplanes für die städtischen Parkanlagen wurde bisher eine Million Euro investiert, knapp drei Millionen sind es bis 2021.

Der Friedenspark in der Gartenstadt wird gerade attraktiviert, auch wenn die geplante Erweiterung noch etwas warten muss (die Fläche wird noch anderweitig genutzt). Der Park soll um fast 5.500 Quadratmeter größer werden. Foto: Stadt Wels

Schrittweise will die Stadt die 50 bestehenden Parkanlagen erneuern und attraktivieren, das hat man 2016 im Rahmen eines Masterplanes in Angriff genommen. Der Volksgarten, die Parks in der Eibenstraße und in der Böhmerwaldstraße und die drei Multisportanlagen in der Karpatenstraße, am Haidlweg und in der Fichtenstraße präsentieren sich bereits im neuen Glanz. Im Park in der Billrothstraße oder in der Sandwirtstraße wird gerade gearbeitet. In den nächsten sechs bis acht Jahren sollen alle städtischen Parkanlagen eine Runderneuerung erfahren haben.

Aber auch 19.300 Quadratmeter an neuen öffentlichen Grünflächen sollen dazukommen, wie zum Beispiel 2020/2021 in Laahen der Franziskus-Park mit 8.400 Quadratmetern oder der Park Fichtenstraße mit 7.700 Quadratmetern.

Bisher eine Million

Attraktivierung und Neuanlage lässt sich die Stadt bis 2021 insgesamt knapp drei Millionen Euro kosten. Eine Million wurde bereits investiert, heuer sind es 500.000 Euro, 2020 und 2021 sind es je 350.000 Euro. Die Neuanlage von Parks schlägt mit rund 770.000 Euro zu Buche.

Viele Baumpflanzungen

Im gesamten Stadtgebiet verteilt wurden seit 2016 auch 450 Bäume neu gepflanzt, vorwiegend „klimafitte“ Arten wie Rot-Ahorn, Silber-Linde oder Hopfen-Buchen (siehe Baumkataster wels.map2web.eu). Das Ziel sind 10.000 Bäume in der Stadt.

Wer möchte, kann das Projekt mit einer Baumpatenschaft unterstützen. Für einmalig 500 Euro wird man Pate eines Baumes – das wird mit Plakette und Urkunde dokumentiert und im Baumkataster eingetragen.

Neue Priorität für die Stadt

„Das Thema Parkanlagen hat in der Stadt mehr Priorität gewonnen. Wir wollen mehr Aufenthaltsqualität in der Stadt schaffen. Denn wenn verdichtet gebaut wird, ist es wichtig, Parks als Ausgleichsflächen zu schaffen“, ist es Bürgermeister Andreas Rabl ein Anliegen, einen Beitrag zum Klimaschutz zu leisten.

Ihren Beitrag haben aber auch die Wohnbauträger zu leisten, ist er der Meinung. Über Infrastrukturbeiträge haben auch sie für ausreichend Grünanlagen im Umfeld der Wohnbauten zu sorgen.

Rabl wagt auch einen Blick in die noch weitere Zukunft: Wenn zwischen 2024 und 2026 die alten Messehallen im Osten des Geländes abgerissen werden, dann wird auch der Volksgarten bis zur Traun erweitert.


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