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WELS. Mit Zuversicht und positiver Einstellung ist das dritte Diözesanforum zum Zukunftsweg zu Ende gegangen. Im Wesentlichen vertiefte sich auch die Diskussion um das vorgeschlagene Strukturmodell.

Intensives Diskutieren in Arbeitsgruppen zu den inhaltlichen Schwerpunktthemen bei dem Forum. Foto: Diözese Linz / Mayr

Slawomir Dadas, Themenpate der Arbeitsgruppe „Option zeitgemäße Strukturen“, sprach über Details des Strukturmodells (pastorale Knotenpunkte, Personal auf Pfarr- und Pfarrgemeindeebene, Möglichkeiten für die Feier von Gottesdiensten, Aufgaben der Gremien und so weiter) Er wiederholte den Grundsatzgedanken hinter dem derzeit diskutierten Strukturmodell: Neue Strukturen seien notwendig, weil die Kirche in den alten Strukturen ihrem Auftrag, in der Spur Jesu zu gehen, immer weniger gerecht werden könne. Die neuen Strukturen sollten einen Rahmen bilden, damit Kirche für die Menschen von heute einladend erfahrbar sein könne, einen guten Rahmen für Spiritualität und Sakramentalität biete und in der Gesellschaft Präsenz zeigen könne, ist sich Dadas sicher. Daraus ergäben sich folgende Grundaussagen: Kirche ist ein starkes Netzwerk, gibt Freiraum für Eigeninitiative, hat einen realistischen Blick auf Ressourcen und klare Strukturen.

Er glaube an das Wunder, so Bischof Scheuer, dass in der Diözese Linz ein guter Weg gelingen könne. Jedoch: „Das wird nicht unverwundet gehen – wir werden noch einiges abkriegen und noch viel voneinander lernen.

Bei einem 4. Diözesanforum am 25. Jänner 2020 wird von den Delegierten ein Votum abgegeben. Danach wird sich der Bischof mit dem Konsistorium beraten und bis Ende Februar 2020 eine Entscheidung darüber treffen, ob das Modell umgesetzt wird oder nicht.

Mehr Information unter www.dioezese-linz.at/zukunftsweg


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