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WELS. Das Regionalforum Wels-Eferding hat gemeinsam mit dem Regionalmanagement in das Cafe Nöfa eingeladen. Universitätsprofessorin Gudrun Biffl gab einen äußerst beeindruckenden Einblick in das Thema „Schule – Migration – Arbeitsmarkt“.

Anna Pucher (RM OÖ), Elisabeth Schwetz (Bezirkshauptfrau Wels-Land), UGudrun Biffl (Donau-UNI Krems), Bgm. Andreas Stockinger (Obmann Forum Wels-Eferding) Foto: RM OÖ

Besonders im städtischen Bereich werden österreichische Kinder eher in Privatschulen geschickt. Laut Biffl ist auch die Erwartungshaltung der Eltern an die Schule ein wichtiger Faktor. Die meisten bildungsfernen migrantischen Eltern gehen davon aus, dass alles in der Schule gemacht wird. Dort bleibt aber immer weniger Zeit um das Grundwissen den Kinder (Lesen, schreiben, rechnen) und gute Allgemeinausbildung näher zu bringen. Biffl ist überzeugt davon, dass eine bessere Ausstattung der Schulen und coole Herangehensweisen in der Pädagogik die entsprechenden Erfolge bringen würde.  Wie zum Beispiel eine Campus-Schule, das heißt Die Vernetzung von Kindergarten-, Schul- und Freizeitpädagogik an einem zentralen Standort ist der moderne und visionäre Ansatz zur weiteren Steigerung der Bildungsqualität im urbanen Raum.

Auf jeden Fall braucht es gute Kooperationen zwischen den einzelnen Schulen, eine starke Einbindung der Eltern und eine Vernetzung mit Betrieben und anderen Institutionen. 


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