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MARCHTRENK. Es war viel los am Wochenende. Hundebesitzer aus großem Radius (die Autokennzeichen reichten von Wels bis nach Linz Land) waren mit ihren Vierbeinern auf der Freilaufzone unterwegs. „Ich weiß, dass hier viele sorgsame Hundesbesitzer jetzt auch betroffen sind, aber ich musste die Schließung anordnen“, sagt SP-Bürgermeister Paul Mahr.

Es gibt derzeit kein Freilaufen von Hunden in Marchtrenk. Symbolfoto: Wodicka
Es gibt derzeit kein Freilaufen von Hunden in Marchtrenk. Symbolfoto: Wodicka

Es war viel los. Nicht nur Marchtrenker ließen ihren Hunden freien Lauf. In den sozialen Medien schwappte die Diskussion schnell hoch: „Es geht nicht anders. Die Entscheidung ist mir nicht leicht gefallen, die Freilaufzone bis auf Widerruf zu schließen. Wir mussten handeln“, erklärt Mahr. Der Ausflugstourismus war zu viel des Guten.

Wochenmarkt bleibt offen

Kritik gab es aber auch wegen des Wochenmarktes. Die lässt Mahr nicht gelten: „Wir haben die Mitarbeiter instruiert auf die Abstandsregeln sehr genau zu schauen. Genauso haben wir die Stände weiter auseinander gesetzt. Außerdem ist der Wochenmarkt die Gelegenheit regionale Händler zu unterstützen. Wir werden dies Situation weiter beobachten und bei der Durchführung auf die von der Bundesregierung vorgegebenen Regeln achten“, fasst das Stadtoberhaupt zusammen.

Sitzungen abgesagt

Die Sitzungen des Stadt- und Gemeinderates wurden abgesagt. Die notwendige Stadtverwaltung funktioniert natürlich weiterhin und erste Anlaufstelle für Fragen ist die Vermittlung der Stadtgemeinde unter der Telefonnummer 0 72 43/552-0.

50 Freiwillige

Die Verwaltung ist auf ein Minimum reduziert: „Für die Sprechstunden auf Facebook und Ankündigungen im Newsletter haben wir tolles Feedback erhalten“, erklärt Mahr. Der Einkaufsdienst funktioniert ebenfalls. Schnell waren 50 Freiwillige gefunden, die Menschen unterstützen, die nicht mehr selbst einkaufen gehen können.

Altstoffsammelzentrum

Am Freitag, 3. April, hat das ASZ bei der Traunbrücke von 8 bis 12 und 13 bis 18 Uhr geöffnet. Es werden aber nur haushaltsübliche Mengen (maximal 1 Kubikmeter) angenommen. Einfahren dürfen nur PKW´s ohne Anhänger. Traktoren und so weiter sind nicht erlaubt. Nachdem der Andrang sicher groß sein wird, hat Mahr an der verkehrstechnisch nicht leichten Einfahrt um Unterstützung der Polizei angesucht: „Anders wird es nicht funktionieren“, so Mahr.

Der Friedhof ist geöffnet: Unter Einhaltung aller Sicherheitsvorgaben wie Abstand von mindestens zwei Metern, keine Gruppenbildung und die Verwendung von  Plastikhandschuhen.


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