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WELS. Der Andrang auf die Corona-Kurzarbeit ist auch beim Arbeitsmarktservice (AMS) in der Messestadt groß.

Beim AMS werden auf Hochdruck die Anträge abgearbeitet. Foto: Wodicka
Beim AMS werden auf Hochdruck die Anträge abgearbeitet. Foto: Wodicka

„Mit Stand 30. März haben 966 Betriebe aus Wels-Stadt und -Land Interesse an der Corona-Kurzarbeit angemeldet und Anträge eingebracht, stündlich kommen weitere dazu“, berichtet der Leiter des AMS Wels, Othmar Kraml, der für den Monat März aber auch mit 2.300 mehr an Arbeitslosen rechnet.

Möglichkeit zur Kurzarbeit

Die Kurzarbeitet bietet für Betriebe eine gute Möglichkeit, die Belegschaft im Unternehmen zu halten und bei Entspannung der Lage wieder rasch die wirtschaftlichen Aktivitäten hochzufahren. Mitarbeiter bekommen trotz Arbeitszeitreduktion zwischen 80 und 90 Prozent des Gehaltes, deutlich mehr das Arbeitslosengeld im Falle einer Arbeitslosigkeit. Aufgrund des Ansturms lassen sich aber Verzögerungen nicht vermeiden.

„Das AMS bittet alle Unternehmen um Geduld und Verständnis: Niemand verliert Ansprüche oder versäumt Fristen, da die Kurzarbeit rückwirkend ab 1. März beantragt werden kann“, fügt Kraml hinzu. Auch die Anträge auf Arbeitslosengeld werden so rasch wie möglich bearbeitet.

Nähere Infos und Dokumente gibt es unter www.ams.at.


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