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OFFENHAUSEN. Ein ambitioniertes Bauprojekt soll das Ortszentrum beleben und ein brachliegendes Areal wieder nutzbar machen.

An die Stelle des baufälligen Gebäudes der ehemaligen Gerberei Kainz......
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Das rund 7.500 Quadratmeter große Gelände der ehemaligen Gerberei Kainz in der Bräuhausstraße ist seit Jahrzehnten ungenutzt, das Gebäude steht leer. Jetzt haben die Besitzerfamilie Daxl aus Schlüßlberg und die Gemeinde große Pläne damit. Es soll ein multifunktionales Zentrum mit Nahversorger und Gemeindeamt entstehen. Die Pläne dafür hat der Grieskirchner Architekt Rudolf Wastlbauer bereits erstellt.

Das zweigeschoßige Gebäude mit einer Nutzfläche von rund 2.400 Quadratmetern ist in zwei Teile gegliedert, die am Dach durch Parkflächen verbunden sind. Im Erdgeschoss wird ein Lebensmittelhändler eine Filiale errichten. Außerdem wird sich im Erdgeschoss ein Geldinstitut ansiedeln. Von einem Infobereich für Bürger gelangt man ins Gemeindeamt im ersten Stock, wo noch weitere Gewerbe- und Ordinationsflächen vorgesehen sind.

Verbundenheit mit Gemeinde

Mit der Gerberei Kainz verbindet der Unternehmer Roland Daxl viele Erinnerungen. Hier hat er als Kind viel Zeit verbracht. Nach dem Tod des Onkels hat der Vater das Areal von der Tante erworben. Es liegt seither aber brach. Als die Familie von den Bemühungen der Gemeinde erfuhr, einen geeigneten Platz für einen Nahversorger zu finden, kam die zündende Idee. Der Nahversorger sollte hier entstehen. Die Gemeindevertreter waren begeistert und schlossen sich mit dem Neubau des Gemeindeamtes dem Projekt an.

Nicht auf die grüne Wiese

Mit dem Lebensmittelhändler Spar gibt es auch bereits eine entsprechende Vereinbarung. Auf 1.060 Quadratmetern soll eine Vorzeige-Filiale mit einem modernen Konzept entstehen.

Die Vorteile des Projektes liegen auf der Hand: eine ungenutzte Fläche wird wiederbelebt, es kommt Leben in den Ort, viele Dinge können die Offenhausener einem Ort erledigen und es wird nicht auf die grüne Wiese gebaut.

Der Zeitplan von Roland Daxl und der Gemeinde ist ambitioniert. Grünes Licht seitens des Landes gibt es. Der nächste Schritt ist die Absicherung der Finanzierung durch das Land. Man hofft noch im Herbst starten zu können. Läuft alles nach Plan, könnte das neue Gebäude, für das übrigens noch nach einem Namen gesucht wird, im Herbst 2021 bezugsfertig sein.


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