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STADL-PAURA. Wenn man den Job verloren hat oder aus einem anderen Grund in einer schwierigen finanziellen Lage ist, dann ist der Rot-Kreuz-Markt eine wertvolle Hilfe.

Christine Marschner (2.v.l.) und die ehrenamtlichen Mitarbeiterinnen Brigitte Haslinger, Hermine Hillinger und Gertraud Mürwald (v.l.) bedienen unter Einhaltung der Corona-Schutzmaßnahmen die Kunden. Foto: GPaltinger

Der Rot-Kreuz-Markt ist sehr gut sortiert, es wird alles angeboten, was man täglich braucht. Die Grundnahrungsmittel sowieso, aber auch Kleidung, Schuhe, Schreibwaren, Toilettartikel, Putzmittel oder Tierfutter sind günstig zu bekommen. So gibt es ein schönes Gemüsepaket schon um 50 Cent, ein Brot ebenfalls. „Wir haben genug Ware da, die Leute müssen sich nur trauen, zu uns zu kommen“, sagt Christine Marschner, die Leiterin des Marktes, den es seit rund acht Jahren gibt.

Beste Ware von Partnerunternehmen

Die Ware ist von bester Qualität und darf von den Partnerunternehmen in der Umgebung abgeholt werden. An jedem Öffnungstag fahren ehrenamtliche Mitarbeiter dafür ihre Runde. Die Ware wird dann im Geschäft von weiteren freiwilligen Helfern eingeräumt und hergerichtet. „Es ist so schön zu sehen, wie sich die Leute über unsere Sachen freuen und wie wir damit wirklich helfen können“, sagt die Mitarbeiterin Brigitte Haslinger.

Damit man einkaufen darf, gibt es Einkommens-Obergrenzen. Die liegen für einen Zwei-Personen-Haushalt bei 1.500 Euro netto. „Bei kurzfristigen Schwierigkeiten können hier aber auch Ausnahmen gemacht werden“, weiß Marschner. Melden muss man sich wegen einer Einkaufsberechtigung beim Wohnsitz-Gemeindeamt.

Geöffnet hat der Rot-Kreuz-Markt gegenüber dem Volksheim jeden Dienstag und Donnerstag von 15 bis 17 Uhr.


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