Massentestung: Gut organisiert, aber es fehlte an der breiten Masse
WELS/WELS-LAND. Alle Organisationen haben ausgezeichnet zusammengearbeitet. Es lief alles reibungslos bei der Massentestung an den Standorten in der Region. Der Ansturm blieb aber aus.

„Enttäuschend ist die Bilanz nach den Massentests. Es ist schade, dass so wenig Jugendliche und Menschen mit Migrationshintergrund daran teilgenommen haben“, erklärt der Welser Bürgermeister Andreas Rabl.
Die Teilnahmezahlen waren in der Stadt Wels oberösterreichweit am niedrigsten. “Angestrebt waren ja vom Bund 50 Prozent. Dann waren es auf einmal 30 Prozent. In Wels werden wir weit darunter liegen“, so Rabl noch vor Ende des Testreigens. Am Ende waren es, wenn man die Zahl der Polizisten und Lehrer abrechnet 15,6 Prozent der Bevölkerung, die teilgenommen haben. Rund 8500 Tests wurden abgenommen. 31 stellten sich als positiv heraus
Ein ähnliches Bild ergibt sich auch im Bezirk Wels-Land. Die Organisation klappte ausgezeichnet, aber auch hier war die Gruppe der Jugend und der Menschen mit Migrationshintergrund deutlich unterrepräsentiert. Von 14.400 Tests waren 53 positiv.


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