Marktlücke gefüllt: Ein Regenschutz für die Klarinette
WELS. Vier Schüler des Sport BRG Wallererstraße entwarfen für die Firma Austria Plastics Regenschutz für Holzblasin-strumente und füllen damit eine Marktlücke.

In enger Zusammenarbeit mit der Geschäftsführerin Renate Pyrker arbeiten Elia Schneider, Alex Lehner, Paul Pichler und Clemens Lasee gemeinsam mit ihrem Lehrer Reinhard Buchgeher an einer Lösung für das Problem vieler Musikvereine bei Regenwetter. Die feuchtigkeitsempfindlichen Instrumente konnten bisher bei Outdoorkonzerten im Regen oft nicht eingesetzt werden. Entsprechender Instrumentenschutz wird bislang in Österreich nicht angeboten. Diese Marktlücke schließen vier engagierte Schüler aus Wels.
Lösung aus dem Unterricht
Im Wahlpflichtgegenstand Theoprax erarbeiteten die vier Schüler seit September 2019 sämtliche nötigen Schritte zur Entwicklung und Markteinführung eines Regenschutzes für Holzblasinstrumente. Das Schulfach „Theoprax“ setzt sich aus Theorie und Praxis zusammen. Die Gymnasiasten sollen damit einen umfassenden Einblick ins Wirtschaftsleben bekommen. Im Rahmen des Unterrichts entwarf die Projektgruppe eine nachhaltige langlebige Kunststoffhülle aus einem schadstoff- und phtalatfreien Vinylmaterial, mit der ein Bespielen des Musikinstruments trotz Regens ermöglicht wird.
Arbeit an der Vermarktung
Die Instrumente werden fast zur Gänze vom Regenschutz bedeckt. Einzig das Mundstück liegt frei, beim Trichter ist die Hülle nach unten offen. Der Zugriff auf das Instrument funktioniert durch die ausgesparte Rückseite des Schutzes. Um die Wasserdichtheit zu gewährleisten, werden die Nähte verschweißt. Die Hüllen sind auf den Maßstab von vier Holzblasinstrumenten abgestimmt, um die Passgenauigkeit sicherzustellen. Mittlerweile arbeiten die Schüler an der Vermarktung und am Vertrieb ihrer Entwicklung namens Apec.


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