Pfarre heizt nun klimafreundlich
MARCHTRENK. Die Katholische Pfarre ist auf ein umweltfreundliches Heizsystem umgestiegen. Man heizt nun mit Pellets anstatt mit Öl - eine große Investition für die Pfarre.

Die Wahl zur Beheizung von Kirche, Pfarrhof und Pfarrheim fiel auf eine moderne Pelletheizung mit oberösterreichischen Pelletöfen der Firma ETA aus Hofkirchen. Ausgeführt hat die Arbeiten die Firma Berger Heizungstechnik aus Holzhausen.
Bei der Pfarrgemeinderatssitzung im März einstimmig beschlossen, wurde mit den intensiven Planungsarbeiten begonnen, bis im September 2020 von der Diözese Linz grünes Licht für eine sofortige Umsetzung kam. Nachdem alle behördlichen Bescheide und Förderanträge vorlagen, konnte Anfang November mit den aufwendigen Arbeiten begonnen werden.
85 Tonnen CO2-Einsparung im Jahr
Zuerst musste der 45.000 Liter fassende Öltank von Spezialisten der Firma Kreindl zerlegt und abgebaut werden. Dann errichteten zahlreiche ehrenamtliche Helfer den Lagerraum für die Pellets bevor man die alten Ölbrenner gegen die neuen Pelletbrenner getauscht hat. Insgesamt wurden mehr als 600 ehrenamtliche Stunden geleistet, wofür sich Pater Carlos bei allen Beteiligten bedankt. Mit der neuen Heizung werden jährlich rund 85 Tonnen CO2 eingespart. Damit leistet die Pfarre einen Beitrag zur Verbesserung des Klimas und kommt der Schöpfungsverantwortung nach.
Hohe Kosten für die Pfarre
Die Kosten für die neue Anlage belaufen sich auf rund 81.000 Euro. Nach Abzug der Förderungen durch die öffentliche Hand und die Diözese und Unterstützungen (unter anderem von Bürgermeister Paul Mahr) muss die Pfarre noch etwa 30 Prozent der Kosten aufbringen.
Deshalb freut sich die Pfarre über Spenden auf das Konto AT75 2032 0321 0035 4433, (Kath. Pfarre Marchtrenk, Heizungserneuerung).


Kommentare sind nur für eingeloggte User verfügbar.
Jetzt anmelden