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WELS. Es ist schon Tradition, dass sich im Herbst strickfreudige Frauen im öffentlichen Raum treffen, um Socken, Hauben und Schals für Hilfsprojekte entstehen zu lassen. Mit dem öffentlichen Raum war nach dem vierten Beisammensein allerdings Schluss, da ein Lockdown verordnet wurde.

Ein Bild aus besseren Tagen: Im Herbst durfte noch gemeinsam gestrickt werden.
  1 / 5   Ein Bild aus besseren Tagen: Im Herbst durfte noch gemeinsam gestrickt werden.

Nichtsdestotrotz entstanden mehr als sechs Bananenschachteln voll wärmender Sachen, die statt an drei Samstagen wie geplant, sondern nur an einem Vormittag am Wochenmarkt angeboten werden konnten, ebenso an einem Sonntag nach den Gottesdiensten. Doch auch davor gingen die Strickstücke schon weg wie die warmen Semmeln, besonders gefragt waren die handgestrickten Socken, immer wieder trafen Bestellungen ein und wurden Sonderwünsche erfüllt.

100-jährige „Mitarbeiterin“

Dass Stricken jung hält zeigt Johanna Wiesinger, die in wenigen Wochen 100 Jahre wird und sich mit wunderbaren Socken an der Aktion beteiligt hat.

Anfang Jänner durfte Ursula Hois den gesamten Erlös von 1865 Euro für die Caritas Sozialberatung in Wels entgegennehmen. Davon werden Beihilfen zu Stromrechnungen, Heizkosten und Mieten übernommen sowie Lebensmittelgutscheine angeschafft. Die restlichen Hauben und Schals werden in der Welser Caritas Regionalstelle Carl Blumstraße an notleidende Mitmenschen ausgegeben.


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