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WELS. Seit vielen Jahren engagiert sich die Katholische Frauenbewegung österreichweit mit dem traditionellen „Suppenessen“ für Hilfsprojekte in vielen Ländern des Südens.

Auch in St. Franziskus gibt es am Suppensonntag eine Suppe to go. Foto: Pfarre St. Franziskus
  1 / 2   Auch in St. Franziskus gibt es am Suppensonntag eine Suppe to go. Foto: Pfarre St. Franziskus

Heuer ist das Motto „Ernährungssouveränität“. Es geht um das Recht auf „Gute Nahrung für alle“, im Einklang mit Mensch und Natur. Stellvertretend stehen die Frauen im Hochland von Guatemala im Mittelpunkt, die sich aktiv für gesunde Nahrung einsetzen. Ihre Anbauflächen werden immer kleiner, genmanipuliertes Saatgut hat den Weg auch dorthin gefunden und das alte Wissen der Maya Kultur mit der Vielfalt an Mais-, Bohnen-, Tomaten- und Kürbissorten droht verloren zu gehen.

Über den Tellerrand schauen

Auch wenn man sich derzeit nicht gemütlich zum Suppenessen versammeln darf, will die Stadtpfarre trotzdem über den (Suppen)tellerrand hinausschauen. Unter dem Motto „“Suppe im Glas“ und „Suppe geht mit Ihnen nach Hause“ werden am Sonntag, 28. Februar von 9 bis 12 Uhr rund um die Stadtpfarrkirche zwölf köstliche Suppen gegen einen Beitrag für die Familienfasttagsprojekte angeboten. Gerne wird die Suppe nach Wahl auch geliefert. Ein Anruf im Vorfeld unter 0650 5154 122 genügt.

Suppen im Glas

Anlässlich des von der Katholischen Frauenbewegung organisierten Familienfasttages lädt auch die Pfarre St. Franziskus am sogenannten Suppensonntag um 9.30 Uhr zu einem besonderen Gottesdienst. Unter der Voraussetzung, dass das gemeinsame Gottesdienst-Feiern erlaubt ist, gestalten die Frauen der Pfarre gemäß dem Motto „teilen.spendet.zukunft“ der kfb-Aktion die Messe. Das traditionelle gemeinsame Suppenessen danach muss der Pandemie geschuldet leider entfallen. „Aber wir bieten viele schmackhafte „Suppen im Glas“, die gegen eine Spende für die kfb-Projekte zur Entwicklungszusammenarbeit in aller Welt mit nach Hause genommen werden können“, freut sich Pfarrleiterin Irmgard Lehner.


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