Neue Ideen für alternative Mobilität
WELS-LAND. An der Optimierung ihrer Mobilitätslösungen haben die Gemeinden Holzhausen, Marchtrenk, Sattledt, Schleißheim und Thalheim gearbeitet.

Die Leader-Region Wels-Land hat die Zusammenarbeit unter dem Titel „Multi.Mobil.Region.Wels“ initiiert. Vom Planungsbüro komobile aus Gmunden wurden die Angebote in den Gemeinden erhoben und daraus Maßnahmen und Vorschläge abgeleitet.
In Thalheim und Schleißheim bestehen Bestrebungen, einen gemeindeübergreifenden Ortsbus zur Erschließung von Gebieten abseits der Hauptachsen einzuführen. Für die Gemeinden Holzhausen und Sattledt ist ein Anrufsammeltaxi denkbar.
E-Bus verkehrt bereits
Für Marchtrenk wurde eine Möglichkeit für ein Stadtbussystem aufgezeigt. „Mit der Inbetriebnahme eines höchst erfolgreichen E-Busses für die Innenstadt werden derzeit die Bewohner des Betreuten Wohnens und die übrigen Stadtteilanlieger wöchentlich zum Wochenmarkt und retour transportiert“, stellt Bürgermeister Paul Mahr ein Angebot vor.
„Wir sind stark mit den Belastungsgrenzen des motorisierten Individualverkehrs konfrontiert. Da ist es ein Gebot der Stunde sich mit alternativen Mobilitätskonzepten auseinander zu setzen,“ fügt Bürgermeister Gerhard Huber aus Sattledt hinzu.
„Da es in Holzhausen kein öffentliches Verkehrsmittel gibt und unsere nächste Anbindung der Bahnhof Marchtrenk ist, war uns das Planungsprojekt als Diskussionsgrundlage für die nächsten Schritte sehr wichtig,“ erklärt Bürgermeister Klaus Hügelsberger aus Holzhausen.


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