Volksschule-Zubau in Pennewang und weitere Projekte
PENNEWANG. Mit der Gründung einer Verwaltungsgemeinschaft hat die Gemeinde einen innovativen Weg beschritten. Der Bürgermeister berichtet, an welchen Projekten sonst noch gearbeitet wird, wie am Zubau an der Volksschule.

Die Schülerzahlen in der Gemeinde steigen. Deshalb wird die bis jetzt zweiklassige Volksschule ab dem Schuljahr 2021/22 vierklassig geführt. Dafür ist es notwendig, mehr Platz zu schaffen. Es wird der Schulhof mit einem Holzriegelbau überbaut, berichtet Bürgermeister Franz Waldenberger.
Im Zubau sollen eine neue Klasse, ein Lehrerzimmer, eine Bibliothek und ein Raum für die Nachmittagsbetreuung entstehen. Eine angrenzende Wohnung wird auch für die Schule adaptiert. Die Planungen und die Ausschreibung für den Totalübernehmer laufen gerade. Ob die Bauarbeiten bis zum Beginn des Schuljahres abgeschlossen werden können, ist noch offen. Als Ausweichquartier stünden dann der Sitzungssaal im Gemeindeamt oder der Saal im Feuerwehrhaus zur Verfügung.
Sanierung der Aufbahrungshalle und Breitbandausbau
Ein weiteres Vorhaben ist die Sanierung der Aufbahrungshalle am Friedhof. Gemeinsam mit den Arbeiten an der Volksschule sollen auch die Gewerke für dieses Projekt vergeben werden.
Der Breitbandausbau ist auch in Pennewang ein Thema und hier tut sich gerade viel. Kraftwerk Glatzing-Rüstorf baut das Netz in der Region aus. Die Hälfte der Gemeinde ist schon erschlossen, man ist dabei, die entsprechenden Kabel zu verlegen. Bei der anderen Hälfte ist man gerade mit den Arbeiten gestartet.
Zusätzlich hat die Firma Nömer eine Förderzusage für die Gemeinde. Somit stehen den Pennewangern in den nächsten Jahren zwei Anbieter für schnelles Internet zur Verfügung.
Innovative Verwaltungsgemeinschaft
Einen neuen Weg ging Pennewang vor rund einem Jahr gemeinsam mit der Nachbargemeinde Offenhausen. Man gründete eine Verwaltungsgemeinschaft und bestellte eine gemeinsame Amtsleiterin. „Wir haben unsere Verwaltung ziemlich umgekrempelt. Einerseits durch die Zusammenlegung der Verwaltung mit Offenhausen, andererseits durch die Bauamtskooperation mit Gunskirchen und fünf weiteren Gemeinden. Es war für die gesamte Organisation eine Umstellung, aber die Abläufe haben sich mittlerweile eingespielt und wir sind damit sehr zufrieden“, kann der Bürgermeister berichten.
Durch die gemeinsame Verwaltung herrscht eine höhere Flexibilität bei den Mitarbeitern, was Spezialisierung und Vertretung angeht. Außerdem hat man die Digitalisierung stark vorangetrieben. In einer Verwaltungsgemeinschaft sieht der Bürgermeister ein Zukunftsmodell für kleinere Gemeinden.


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